LABBÉ Verlag
Lesekorb - Geschichten für Kinder

Der Schlossbrand

Freunde helfen einander auch in der Not. Das wurde mir bewusst, als ich bei einem meiner Besuche im Land Liliput, wo nur kleine Menschen wohnen, das Schloss des Kaisers in hellen Flammen sah.

Nun müsst ihr natürlich wissen, dass mir die Häuser und Türme gerade einmal bis zur Kniekehle reichten und ich bequem durch die Stadt laufen konnte. Nur manchmal musste ich ein wenig aufpassen, um die Bauwerke nicht aus Versehen zu zertreten.

Als ich nun das Schloss brennen sah, da dachte ich mir gleich: „Hier musst du helfen“. Die Bewohner des Ortes versuchten nämlich mit Fingerhut großen Eimern die Flammen zu löschen. Das klappte natürlich nicht und schon drohte die ganze Stadt abzubrennen.

Zunächst spukte ich kräftig in die Flammen des winzigen Schlosses. Doch alles Spuken löschte das Feuer nicht. Da schoss es mir blitzartig durch den Kopf.

Am Abend zuvor hatte ich eine ganze Menge Wein genossen und bislang noch nicht die Möglichkeit gehabt, meine Blase zu entleeren. So tat ich nun, wie alle Jungen tun, wenn sie ganz dringend aufs Klo müssen: Ich pullerte aufs Schloss - und im Nu waren die Flammen aus.





Die Geschichten von GULLIVERS REISEN von Jonathan Swift (1667 - 1745) wurde von Martina Meier für den Lesekorb nacherzählt. Die Bildcollagen wurden nach Illustrationen von Grandville (1803 - 1847) hergestellt.

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