LABBÉ Verlag
Lesekorb - Geschichten für Kinder

Im Land der Pummel

Die Affen setzten die Freunde im wunderschönen Land der Pummel ab. „Nun darfst du uns nicht mehr rufen“, sagte der Affenkönig zu Dorothy. „Lebe wohl und alles Gute.“ „Lebt auch ihr wohl und vielen Dank“, gab Dorothy zurück. Die Affen erhoben sich in die Lüfte und waren schon bald nicht mehr zu sehen.

Das Land der Pummel schien ein reiches und glückliches Land zu sein. Es gab Felder mit reifem Getreide und gelb gepflasterte Straßen dazwischen. Kleine Flüsse mit hübschen Brücken durchzogen das Land. Die Zäune, Häuser und Brücken waren alle in einem leuchtenden Rot gestrichen, so wie im Lande der Winkies alles gelb und im Lande der Käuer als blau war. Auch die Pummel selbst, die klein und dick waren und dabei sehr gemütlich aussahen, waren vollständig in Rot gekleidet, das sich hübsch von dem grünen Gras und dem gelben Getreide abhob.

Die Affen hatten die Freunde in der Nähe eines Bauernhauses abgesetzt. Sie gingen auf das Haus zu und klopften an die Tür. Die Bäuerin öffnete die Tür, und als Dorothy um etwas zu essen bat, bekamen alle ein gutes Mittagessen, drei verschiedene Kuchen, vier verschiedene Sorten Kekse, und Toto bekam eine Schüssel Milch. „Wie weit ist es bis zum Schloss von Glinda?“ erkundigte sich Dorothy. „Das ist nicht weit von hier“, antwortete die Bäuerin. „Wenn ihr auf der Straße nach Süden weitergeht, werdet ihr es bald erreichen.“ Die Freunde bedankten sich bei der freundlichen Bauerin und zogen gestärkt und ausgeruht weiter.

Es dauerte wirklich nicht lange, bis sie das hübsche Schloss von Glinda vor sich sahen. Drei hübsche Mädchen in roten, goldbetressten Uniformen hielten vor dem Tor Wache. „Warum seid ihr in das Land des Südens gekommen?“ fragte das eine Mädchen Dorothy. „Wir möchten die gute Hexe Glinda sprechen, die dieses Land regieren soll“, antwortete Dorothy. „Kannst du mich zu ihr bringen?“ „Sag mir deinen Namen, und ich werde Glinda fragen, ob sie dich empfangen möchte“, meinte das Mädchen. Die Reisenden nannten ihre Namen, und die Wächterin ging in das Schloss. Schon nach wenigen Minuten kam sie mit der Botschaft zurück, dass Glinda die Reisenden erwarte.





Die Geschichten von DER ZAUBERER VON OZ von L. Frank Baum (1856 - 1919) wurde von Kirsten Großmann für den Lesekorb übersetzt. Die Bildcollagen wurden nach Illustrationen von William Wallace Denslow (1856 - 1915) hergestellt.

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