LABBÉ Verlag
Mellvil - Ein Kinderforum zum Klarkommen

Krimirätsel der Woche

Die Schmuckdiebin
"Wisst ihr, wen ich heute morgen gesehen habe", murmelte Großvater, während er genüsslich in sein Frühstücksbrötchen biss. Hanna-Zebra und Michael Green sahen ihn gespannt an. "Zora Zonober, die Verwandlungskünstlerin."

Michael Green verschluckte sich fast an seinem warmen Kakao. "Wer?", fragte er dann. "Habe ich euch nicht von ihr erzählt?" Großvater lächelte. "Sie ist die Tochter einer berühmten Zirkuskünstlerin und hat es gelernt, sich so zu verwandeln, dass sie immer wieder anders aussieht. Und diese Situation nutzt sie, jeden wertvollen Schmuck in Windeseile mitgehen zu lassen und dann unerkannt zu verschwinden."

"Wahnsinn." Auch Hanna-Zebra ließ ihr Brötchen sinken und sah Großvater interessiert an. "Und warum ist sie hier?" "Der Herr von Weißenstein gibt oben in seiner Villa eine rauschende Party. Und es gibt im ganzen Ort sicherlich niemanden, der weiß, dass Frau von Weißenstein die wertvollsten Schmuckstücke besitzt. Tja, und wie es der Zufall will, taucht diese Zora Zinober auf. Wie ich sie kenne, wird sie auf der Party eintreffen."

"Das ist doch ein Fall für uns", rief Michael Green aufgeregt. "Ist es irgendwie möglich, dass wir auf der Party auftauchen?" Großvater lachte vergnügt. "Dafür habe ich natürlich schon gesorgt", sagte er. "Ihr dürft als Kellner dort arbeiten. Aber seid so gut und benehmt euch. Es sind vornehme Herrschaften."

Michael Green und Hanna Zebra waren sehr aufgeregt, als sie auf der Party der Weißensteins eintrafen. Mit aufmerksamem Blick beobachteten sie die Gäste, die sich in Pelz und Seide gehüllt durch den Salon bewegten. "Gibt es eine Möglichkeit, sie zu erkennen?", flüsterte Hanna-Zebra Michael Green zu. Der schüttelte bedauernd den Kopf, während er gekonnt eine Weinflasche entkorkte. "Nur die Größe. Sie ist so groß wie du, aber sie trägt gerne hohe Absätze."

Michael Green beobachtete nun eine Frau, die sich die Treppe hinauf ins obere Stockwerk bewegte. Dabei sah sie sich nach allen Seiten um. Im oberen Stockwerk, das war sicher, befand sich der Schmucksafe. Michael Green winkte Hanna-Zebra zu, dass sie die Arbeit übernehmen sollte. Doch nun bedrängte ihn ein älterer Herr.

"Junger Mann, können Sie mir nicht mal ein Glas Sekt reichen? Ich vertrage den Wein nicht. Und noch während Michael Green mit der Sektflasche kämpfte, sah er aus den Augenwinkeln, wie die Frau im oberen Stockwerk verschwunden war. Hier befanden sich zwei Räume: das Schlafzimmer mit dem Schmucksafe und die Galerie des Hauses.

Als er selbst im oberen Raum angekommen war, war es schon zu spät. Der Schmucksafe war aufgebrochen, der Schmuck verschwunden. Mit einem Satz sprang Michael Green in den Nachbarraum und betrachtete die Menschen, die hier standen. Einer von ihnen musste den Schmuck genommen haben.

Hier stand ein Mann, der so groß war wie Hanna-Zebra, daneben eine Frau von gleicher Größe, aber mit ziemlich hohen Schuhen. Und dann gab es noch einen Mann, der viel größer war als die anderen und eine Frau, die viel kleiner war.

Michael Green betrachtete die Menschen, die hier in der Galerie standen und dachte einen Augenblick nach. Dann wusste er, wer Zora Zonoba war.

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