LABBÉ Verlag
Mellvil - Ein Kinderforum zum Klarkommen

Krimirätsel der Woche

Der Einbrecher
Es war schon dunkel, als Michael Greeen nach Haus ging. Wie immer hatte er viel zu lange mit Hanna-Zebra im Garten gespielt, Erdbeeren gegessen und das Spiel "Welcher Vogel singt gerade" gespielt. "Hoffentlich schimpft Mama nicht", murmelte Michael Green. "Eigentlich soll ich zu Hause sein, wenn es dunkel wird."

"Wenn es dunkel ist! So ein Quatsch!", lachte Großvater. "Dann ist es doch besonders spannend draußen. Dann flattern die Nachtfalter umher, die Katzen gehen auf die Jagd und die Fledermäuse umschwirren das Haus." "Auch die Einbrecher planen ihre Einbrüche", kicherte Hanna-Zebra. "Und das ist für Michael Green doch besonders interessant."

Wie Recht Hanna-Zebra doch hatte! Gerade als Michael Green die Dorfstraße entlang ging, sah er im Einkaufscenter an der Ecke den Schein einer Taschenlampe. Michael Green warf einen Blick auf die Alarmanlage. Der Einbrecher war ein Kenner. Er hatte sie mit Bauschaum außer Kraft gesetzt.

Michael Green versteckte sich hinter einem Strauch und wartete. Nach einer halben Stunde sah er dann den Einbrecher aus dem Laden kommen, einen vollgefüllten Rucksack auf dem Rücken. Er schaute sich aufmerksam um und verschwand dann. Und doch hatte Michael Green sein Gesicht ganz genau gesehen: Es war Patrick Körner, der Typ, der manchmal in der Tankstelle an der Hauptstraße arbeitete. Er war ein Schlitzohr und hatte schon so manches Mal versucht, jemandem ein altes Auto oder abgefahrene Reifen zu verkaufen.

Und nun hatte Michael Green eine gute Ausrede für zuhause. Er musste nämlich ganz schnell im Kommissariat vorbei und Kommissar Klarkopf informieren. "Junge, Junge, wenn wir dich nicht hätten!", freute sich Kommissar Klarkopf. "Da wollen wir doch schnell mal eine Polizeistreife zum Einkaufscenter schicken, damit sie die Spuren sicherstellen. Dann rufen wir deine Mutter an, und danach kommst du mit uns mit zum Verhör!"

Patrick Körner hatte es sich gerade mit einem Bier vor dem Fernseher gemütlich gemacht, als der Kommissar klingelte. "Kommissar Körner!", rief er überrascht. "Was führt Sie denn schon wieder zu mir? Soll ich wieder ein kaputtes Auto verkauft haben? Oder habe ich vielleicht dieses Mal die Bank überfallen."

"Nichts von beidem! Sie haben das Einkaufscenter an der Dorfstraße ausgeraubt", erwiderte der Kommissar geduldig. "Ausgeraubt!" Patrick Körner schüttelte sich vor Lachen. "Und er kleine Naseweiß hat sich das Kennzeichen meines Fahrrades aufgeschrieben, was?" Nun liefen ihm die Tränen vor Lachen.

Aber weder Kommissar Klarkopf noch Michael Green konnten über den dummen Spruch lachen. "Aber leider, meine Schätzchen, irrt ihr euch heute", fuhr Patrick Körner fort. "Ich war nämlich 14 Tage lang verreist und bin erst vor 5 Minuten wiedergekommen. Ich war in der Türkei am Mittelmeer. All inclusive und so. Mit Swimmingpool und allem Drum und Dran."

Plötzlich knurrte Michael Greens Magen. "Entschuldigung", murmelte der. "Ich habe totalen Hunger. Ich bin noch gar nicht zum Abendessen gekommen. Haben Sie wohl ein Brot zu essen. Sonst falle ich womöglich tot um." "Kein Problem", winkte Patrick Körner ab. "Ich müsste noch was im Kühlschrank haben." Er öffnete die Kühlschranktür und blickte hinein. "Willst du Fleischwurst, Salami oder Käse? Die Fleischwurst ist ganz frisch."

"Dann nehme ich davon", sagte Michael Green und grinste. "Und ich nehme Sie danach leider fest", fügte der Kommissar hinzu.

Was war ihm aufgefallen?

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