LABBÉ Verlag
Mellvil - Ein Kinderforum zum Klarkommen

Krimirätsel der Woche

Schrecken in der Umkleidekabine
"Peter! Wir haben jetzt Sportunterricht", rief Michael Green seinem Klassenkameraden zu. Wie immer hatte sich Peter tief in die Lektüre eines wissenschaftlichen Buches vertieft und wieder mal Zeit und Raum vergessen. "Sport! Oh, verdammt!"

Peter mochte Sport nicht besonders gerne. Die anderen aber umso mehr. "Komm, beeil dich. Wir spielen heute Völkerball. Mädchen gegen Jungen", erinnere ihn Michael Green. Peter holte seufzend sein Sportzeug aus der Schultasche und trottelte hinter den anderen her.

Die Mädchen lachten. "Du hast wohl Angst, dass wir wieder gewinnen, was? Letztes Mal haben wir euch Jungen ja auch ganz schön fertig gemacht." "Diesmal nicht!", rief Richard. "Diesmal machen wir euch platt, dass ihr nicht mehr wisst, wo oben und unten ist."

Es wurde ein spannendes Spiel. Peter war gleich einer der ersten, die abgeworfen wurde, aber das störte nicht weiter. Er war den Jungen sowieso keine Hilfe. "Ich muss mal auf`s Klo", murmelte er und verschwand auf die Toilette.

Die anderen spielten, als ginge es um ihr Leben. Michael Green schaffte es, zwei Mädchen gleichzeitig abzuwerfen, aber dafür traf ihn die dicke Dorothee mit dem Ball genau auf den Po, und das war irgendwie auch peinlich. Die Mädchen lachten sich über ihn kaputt.

"Hast du gerade über einen Kriminalfall nachgedacht, oder warum schleichst du so über das Spielfeld?", kicherte Gitte. Zur Strafe schleuderte Michael Greens Freund Thomas Gitte den Ball gegen die Hand, sodass sie auch abgeworfen war.

Zuletzt waren noch Frieder und Steffen in der Jungenmannschaft und Kerstin und Michaela in der Mädchenmannschaft. Die Bälle flogen hin und her. Zuerst wurde Frieder getroffen, danach Thomas. Die Mädchen hatten gesiegt. Sie umarmten sich und feierten ihren Sieg.

"Jungen sind doch irgendwie das schwache Geschlecht", kicherte Gitte. "Warte, wenn die alte Zicke in die Klasse kommt. Dann kriegt sie eine auf ihre freche Klappe", zischte Frieder zwischen den Zähnen.

In den Umkleidekabinen der Mädchen ging es heiß her. Die Mädchen lachten und klopften sich auf die Schultern. Im Raum der Jungen ging es schweigsam zu. Die Jungen zogen zähneknirschend ihre Sachen an.

Und dann plötzlich roch es in der Mädchenumkleidekabine komisch. "Bist du das, Gitte?", fragte Dorothee. "Es riecht so nach Schweißfüßen." "Spinnst du?", zischte Gitte. "Ich wasche meine Füße jeden Tag." Aber der Gestank wurde immer schlimmer. Es war unerträglich.

Kreischend rannten die Mädchen aus der Kabine. Gitte war noch in Sportzeug, Dorothee ohne Strümpfe und Klara sogar komplett in Unterwäsche. Die Jungen standen angezogen vor dem Ausgang und warteten auf den Sportlehrer. Als sie die Mädchen sahen, fingen sie schallend an zu lachen.

Herr Heinrichs, der Sportlehrer, ging dem Gestank auf den Grund. "Eine Stinkbombe", sagte er. "In der Mädchenumkleidekabine hinter der Heizung. Mädchen, da gibt es nur eins. Entweder, ihr zieht euch in dem stinkenden Raum um, oder ihr müsst den Matheunterricht in Unterwäsche mitmachen."

War das ein Geschrei! "Ich möchte wissen, wer das gewesen ist", brüllte Gitte.

"Tja, Privatdetektiv müsste man sein", konterte Michael Green.

Er wusste, wer es war. Weißt du es auch?

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