LABBÉ Verlag
Mellvil - Ein Kinderforum zum Klarkommen

Krimirätsel der Woche

Diebstahl im Hotel
"Meine Lieben, heute ist so ein langweiliger Tag, da sollten wir alle mal wieder zusammen essen gehen. Findet ihr nicht?", meinet Großvater an einem trüben Regentag. "Okay, okay", lachte Hanna-Zebra. "Wie wäre es mit `nem Bratwürstchen mit Pommes in Onkel Hugos Grillstube." Großvater schlug sich mit der flachen Hand gegen die Stirn. "Seit wann ist mein Enkelkind begriffsstutzig geworden", jammerte er. "Ich habe vom Essen gehen gesprochen. Nicht vom Magen abfüllen."

Und dann warf sich der Großvater in Schale, wie es Hanna-Zebra und Michael Green noch nie gesehen hatten. Mit einem dunklen Anzug und einer roten Krawatte kam er aus seinem Schlafzimmer. "Wow!", machte Hanna-Zebra. "Meinst du, ich kann trotzdem meinen Ringelpulli anlassen." "Na klar", rief Michael Green. "Sonst erkennen wir dich doch gar nicht wieder."

Sie gingen in das Restaurant "Zur Silbermühle", ein vornehmes Restaurant, das auch gleichzeitig das beste Hotel am Platze war. Um in das Restaurant zu kommen, mussten sie die Hotelhalle durchqueren. Und genau hier traf Michael Green seinen alten Freund, den Kommissar Klarkopf. Er winkte Michael Green zu.

"Michael Green!", rief er. "Gut dass du kommst. Ich brauche nämlich deine Hilfe." Michael Green nickte. "Geht schon mal vor", sagte er zu Großvater. "Und bestellt eine Bratwurst mit Pommes und Mayo für mich." Großvater und Hanna-Zebra schnappten hörbar nach Luft. Aber dann war Michael Green auch schon hinüber gegangen.

"Was gibt es?", wollte Michael Green wissen und schaute in die Runde. Eine ziemlich aufgedonnerte Frau saß neben Kommissar Klarkopf und schniefte in ihr Taschentuch. "Mein ganzer Schmuck ist gestohlen worden", schluchzte sie und presste ihr Taschentuch gegen ihre roten Lippen. "Ein Gast hat den Diebstahl begangen", erklärte Kommissar Klarkopf. "Und gestern Abend waren nur vier Gäste da. Sie kommen gleich zur Befragung nach unten."

Zehn Minuten später saßen die Hotelgäste zwischen Michael Green und dem Kommissar. "Was gibt es?", fragte ein junger Mann mit einer Punkerfrisur, der Popstar war. "Milly Jones ist bestohlen worden", erklärte der Kommissar. "Und da wollte ich Sie nach Ihrem Alibi befragen."

"Ich war gestern Abend im Theater", erklärte der ältere Herr, der sich Hans Seifert nannte. "Sie spielten Maria Stuart. Das war höchst dramatisch." "Und haben Sie einen Zeugen?", wollte Michael Green wissen. "Die Garderobenfrau und meine Sitznachbarn", erklärte Hans Seifert.

"Ich komme auch nicht in Frage", rief Madame Gilbert und warf ihren Kopf nach hinten. "Ich bin nämlich an dem Schmuck von Milly Jones nicht interessiert. Sie trägt doch sowieso nur falsche Juwelen. Ich habe jedenfalls gestern Abend vor dem Fernseher gesessen."

"Ich habe nichts gehört und gesehen", brummte der Popstar James Cake. "Ich hab meinen Walkman reingesetzt und Punk gehört. War absolut cool."

"Und Sie, Herr Fröhlich?", wollte der Kommissar wissen. "Bitte?", fragte Herr Fröhlich und stellte den Kopf schief. "Ich verstehe so schlecht. Können Sie das noch mal wiederholen."

"Nicht nötig", sagte Michael Green. "Wir haben den Täter schon." Der Kommissar nickte. "Dann geh schnell zum Essen, damit deine Pommes nicht kalt werden", sagte er.

Wer war der Täter?

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