LABBÉ Verlag
Mellvil - Ein Kinderforum zum Klarkommen

Krimirätsel der Woche

Der Einbruch beim Juwelier
Es war noch früh am Sonntagmorgen. Michael Green hatte sich auf den Weg zu Großvater gemacht. Er war dort zum Frühstück eingeladen. Michael Green freute sich schon. Bei Großvater gab es immer frische Hörnchen, selbst gemachte Marmelade, frische Milch und Apfelsaft.

Aber als Michael Green am Marktplatz angekommen war, traute er seinen Augen nicht. Beim Juwelier Janson war eingebrochen worden. Die Ladentür stand weit offen und Scherben lagen auf der Straße.

Herr Janson, das wusste Michael Green, wohnte oben im Haus. Für seine Privatwohnung benutzte er den Hintereingang. So schnell Michael Green konnte, lief er um das Haus herum und klingelte. Janson erschien Minuten später im Morgenmantel.

"Herr Janson!", rief Michael Green erschrocken. "Bei Ihnen ist eingebrochen worden." "Eingebrochen worden?" Janson riss die Augen auf. "Das gibt es doch gar nicht."

"Haben Sie denn den Lärm nicht gehört?", wollte Michael Green wissen. "Jemand hat einen Stein in die Tür geworfen und sie dann geöffnet." "Ich schlafe immer mit Ohropax", erklärte der Juwelier. "Es ist laut am Marktplatz, und ohne Ohropax könnte ich überhaupt nicht einschlafen. So kann ich einen Einbruch natürlich nicht hören."

Schnell folgte er Michael Green ins Geschäft. "Tatsächlich", rief er entsetzt. "Der Schmuck aus der Vitrine ist weg. Ach du meine Güte. Das waren meine wertvollsten Stücke." Er griff sofort zum Telefon und rief die Polizei an.

Michael Green schaute sich unterdessen die Spuren genauer an. Ein großer Stein lag direkt neben der Ladenkasse. Die Glasscherben der Haustür waren auf die Straße geflogen. Der letzte Glassplitter lag vor der Kirche. Danach hatte jemand offensichtlich mit seinem Arm durch das Loch in der Haustür gegriffen und die Tür geöffnet. Dabei hatte er wahrscheinlich zuerst die Sicherungskette entfernt, dann den Schlüssel umgedreht.

Verletzt hatte er sich dabei wohl nicht, obwohl das Loch in der Tür nicht so groß war. Es gab jedenfalls keine Blutspuren. Also war der Täter entweder sehr geschickt, oder er war sehr dünn.

"Fass bloß nichts an, bevor die Polizei kommt", rief der Juwelier Michael Green zu. "Keine Angst", erwiderte Michael Green.

Keine zehn Minuten später erschien Kommissar Klarkopf mit seinem Team. Sie nahmen die Befragungen vor und führten die Spurensicherung durch. Der Juwelier gab noch einmal genaue Auskunft über die Schmuckstücke, die ihm gestohlen worden waren. "Ein großer Diamant war dabei", berichtete er. "Und ein Goldring voll mit Smaragden."

Er dachte eine Weile nach. "Gestern waren zwei Kunden bei mir, die dem Schmuck interessiert waren. Eine alte Dame hat sich den Smaragdring lange angeschaut und wollte heute wieder kommen und ihn kaufen. Und am späten Nachmittag kam noch der Bankdirektor Weichert vorbei und war an der goldenen Brosche mit dem Diamanten interessiert. Er wollte sie seiner Frau zum Geburtstag schenken."

Kommissar Klarkopf nahm Michael Green zur Seite. "Was hältst du davon?", fragte er ihn. "Hast du eine Idee, wer es gewesen ist?" "Eine Idee habe ich schon", sagte Michael Green.

Und du, weißt du auch, wer den Einbruch begangen hat?

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