LABBÉ Verlag
Mellvil - Ein Kinderforum zum Klarkommen

Krimirätsel der Woche

Der geheimnisvolle Einkauf
"Hee, Hanna Zebra, ich lade dich mal auf einen Schokoriegel ein, was?", meinet Michael Green großzügig, als sie an Herbert Fleißners Gemischtwarenladen vorbei kamen. "Schokoriegel "Leckerzahn" - neu eingetroffen", hing als Werbeplakat vor der Tür. "Das ist ja ein verlockendes Angebot", lachte Hanna Zebra. "Das letzte Mal, als du mich mal eingeladen hast, liegt ein halbes Jahr zurück. Und da musste ich dir auch noch einen Euro für mein Eis dazu geben." "Kann nicht sein", murmelte Michael Green. Auch wenn er ein fantastischer Detektiv war - bei solchen privaten Angelegenheiten war er ziemlich vergesslich. Er warf einen Blick in sein Portemonnaie. "Aber diesmal muss es reichen."

Sie liefen durch den Gang und suchten nach den Schokoriegeln. Dann stellten sie sich an der Kasse an. Dort schien es gerade Ärger zu geben. "Das stimmt doch nicht, was Sie da erzählen", rief die Kassiererin gerade einem Kunden zu. "Sie haben doch die ganze Tasche voll mit Sachen aus diesem Laden und wollen nur dieses Päckchen Mehl bezahlen." "Aber das habe ich doch gerade versucht, zu erklären", jammerte der Kunde, ein junger Mann in sportlicher Kleidung und wachen braunen Augen. "Ich habe die anderen Sachen heute Morgen gekauft. Dann bin ich zur Arbeit gefahren und erst jetzt fällt mir ein, dass ich noch Mehl brauche. Und da habe ich schnell noch eine Tüte Mehl geholt." "Kann ich mal den Kassenbon sehen?", wollte die Verkäuferin wissen. "Kein Problem", erwiderte der junge Mann und hielt ihr einen Bon unter die Nase.

"Geht es endlich hier an der Kasse weiter?", meckerte eine ältere Frau. "Wir haben schließlich nicht ewig Zeit." "An mir liegt es nicht", sagte der junge Mann ungerührt. "Ich will nur die Sachen nicht zweimal bezahlen." Die Verkäuferin wusste keinen Rat mehr und rief den Geschäftsführer. Herbert Fleißner kam aus dem Lagerraum und winkte den Michael Green und Hanna Zebra zu. "Ich glaube, wir könnten mal eure Hilfe gebrauchen."

Das ließen sich die beiden nicht zweimal sagen. "Was gibt es genau?", wollte Michael Green wissen. Der junge Mann wirkte verärgert. "Ich habe heute Morgen diese Sachen hier gekauft, die ich in der Tasche habe. Schaut selbst. Es sind genau ein Beutel tief gefrorene Pommes Frites zum Aufbacken für den Backofen, ein Glas Möhren, eine Tüte Äpfel, ein Päckchen Backpulver, Zucker, ein Glas Mayo und etwas Waschpulver. Für all dieses Sachen habe ich einen Kassenbon - hier!" Und er hielt allen den Kassenbon unter die Nase.

"Der ist wirklich heute Morgen ausgegeben worden", stimmte Herr Fleißner zu. "Ich bin dann zur Arbeit gegangen", berichtete der Kunde weiter. "Heute Nachmittag auf dem Rückweg habe ich dann gemerkt, dass mir noch Mehl fehlt, und das habe ich mir jetzt geholt. Da muss ich doch nicht all diese Sachen noch einmal bezahlen, oder?" "Natürlich nicht", entgegnete Herr Fleißner schnell. "Na bitte!" Der Kunde war höchst zufrieden. "Warten Sie!", mischte sich Michael Green ein. "Ich kann Ihnen nämlich nachweisen, dass diese Sachen nicht die sind, die Sie heute Vormittag gekauft haben."

Was war ihm nämlich aufgefallen?

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