LABBÉ Verlag
Mellvil - Ein Kinderforum zum Klarkommen

Chaos im Kopf

An manchen Tagen läuft alles wie geschmiert: Man fährt mit seinen Kumpel in die Schule, hat viel Spaß in der Pause und verabredet sich für den Nachmittag. Dazwischen schnell, schnell Mittagessen und die Hausaufgaben.
Solche Tage sind echte Glückstage. Tage ohne Streit mit Freunden, ohne Meckern zu Hause, ohne Frust…

Leider gibt es viele Tage, die ganz anders ablaufen. Schon beim Frühstück gibt´s Gemeckere, dann wird man in der Schule auch noch abgefragt. Die beste Freundin kichert wie verrückt, weil man eine total bescheuerte Antwort gegeben hat. Sich mit ihr für den Nachmittag verabreden? Doch nicht mit der blöden Kuh!

Stunk zu Hause, Peinlichkeiten in der Schule, Krach mit der besten Freundin – das versaut den schönsten Badewetter-Sommertag!

Eigentlich muss aber gar nicht so viel zusammenkommen. Manchmal reicht die berühmte Fliege an der Wand. Oder die Frage: "Wie war es denn heute in der Schule?" In diesem Moment möchte man am liebsten laut schreiend davonlaufen…

Heute so, morgen so. Das ist richtig stressig. Man weiß nie, wie es einem am nächsten Tag geht, wie man drauf ist. Oft versteht man die anderen überhaupt nicht.

Heute so, morgen so. Zu Hause gibt es deswegen oft Streit. Die Eltern reden von Launen oder zickigem Getue. Sie sind stinksauer, wenn man scheinbar grundlos schlecht drauf ist. Wenn aber alles gut ist und man vor lauter Begeisterung am liebsten alle und jeden umarmen möchte, dann schütteln sie auch nur den Kopf!

chaos-lady [M 11]

Hallo ihr alle,
es gibt Tage, da bin ich total glücklich. Da könnte ich echt platzen, so gut bin ich drauf. Dann wieder bin ich fix und fertig. Da sitze ich dann da und heule nur noch vor mich hin - allein in meinem Zimmer. Und manchmal, da habe ich so eine Sch###wut auf alles und jeden, dass ich mit dem Fuß gegen die Wand trete. Da habe ich mir schon mal total wehgetan. Wie ist es bei euch?

Wichtig!

In der Pubertät werden – je nach Geschlecht – weibliche und männliche Geschlechtshormone ausgeschüttet. Die Hormone sind dafür verantwortlich, dass man sich oft selbst nicht versteht. Manchmal ist man zu Tode betrübt, dann wieder freut man sich über die kleinste Kleinigkeit. Manchmal ist man sehr schnell gereizt.

Diese Stimmungsschwankungen sind nach ein bis zwei Jahren überwunden. Die meisten haben ihren Körper, so wie er jetzt aussieht und funktioniert, akzeptiert.

Sprich über deine Gefühle und Stimmungen. Versuche niemals, deine Gefühle zu verbergen oder zu unterdrücken. Schreibe Tagebuch, wenn du niemanden hast, mit dem du darüber reden kannst.

Sport und Bewegung sind ein guter Ausgleich. Sport hilft dir, Stress abzubauen und du bleibst zugleich fit.

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