LABBÉ Verlag
Mellvil - Ein Kinderforum zum Klarkommen

Schlechte Verlierer

Verlieren ist schrecklich, das weiß jeder. Jeder bekommt mit, wie man plötzlich doof dasteht. Man fühlt sich bis auf die Knochen blamiert und bloßgestellt. Alles ist unglaublich peinlich!

Verlieren ist schrecklich: Bin ich schlechter als die anderen? Nein, die anderen sind älter und deswegen besser. Sie hatten mehr Glück. Sie hatten besseren Karten, den besseren Schläger, das bessere Wetter, den besseren Trainer, die besseren Mitspieler… Wenn man verliert, ist es schwer, von solchen Gedanken wieder wegzukommen.

pita [M 11]

Hallo!
Ich hasse es, wenn wir verlieren. Ich glaube, ich bin auch ein schlechter Verlierer. Wenn meine Mannschaft verliert, bin ich enttäuscht und sauer auf mich und auf die anderen, also die andere Mannschaft. Ich bin aber auch stinkig auf meine Mannschaft. Die hätten einfach mehr tun müssen! Jeder muss sein Bestes geben! Das Blöde ist, dass man ja im Spiel merkt, wenn andere Fehler machen und es nicht läuft. Wenn ich mich dann so total ärgere, dann spiele ich auch noch schlecht! Ist es bei euch auch so?

Die meisten Menschen sind schlechte Verlierer. Es spielt keine Rolle, ob Mädchen oder Junge und ob man schon erwachsen oder noch ein Kind ist. Niemand verliert gern. Verlieren ist eine Schmach. Um wenigstens ein Unentschieden oder Gleichstand zu erreichen, sucht fast jeder nach einer Niederlage eine Gelegenheit zur Revanche.

Schlechte Verlierer gibt es nicht nur im Sport und bei Gesellschaftsspielen. Es gibt sie auch im richtigen Leben. Zum Beispiel in der Schule: Wer anstatt zu lernen bei einer Prüfung vom Nachbarn abschreibt, kann gut tricksen. Aber eigentlich ist er ein schlechter Verlierer. Er steht nicht dazu, dass er nicht gelernt hat und profitiert lieber vom Fleiß und Können der anderen. Ziemlich unfair, oder?

Siege sind der Gipfel des Glücks. Niederlagen sind oft so peinlich und ärgerlich, dass man am liebsten davonlaufen würde. Wie kann man solche Patzer besser "verdauen"?

Nicht jeder Sieg ist ein großer Triumph, nicht jedes verlorene Spiel eine bittere Niederlage. Wer zum Beispiel am Abend vor dem großen Match um die Meisterschaft bei "Mensch-ärgere-dich-nicht" verloren hat, braucht sich darüber nicht zu ärgern. Ist ja auch klar: Auf morgen, auf das Endspiel kommt es an!

Wichtig!

Nicht nur im Sport und bei Gesellschaftsspielen geht´s ums Gewinnen und Verlieren. Unsere Gesellschaft ist auf allen Ebenen sehr konkurrenzorientiert. Wir wetteifern um die verschiedensten Dinge – Anerkennung, gutes Aussehen, tolle Noten, Freunde…

Wer sich mit anderen vergleicht und glaubt, der oder die "schlechtere" zu sein, bugsiert sich selbst leicht in die Verlierer-Rolle.

Niemand kann überall immer der oder die Beste sein. Wenn du z.B. in Sport eine Niete bist, dann denk an das, was du gut kannst. Konzentriere dich auf die Interessen, die dir Freude machen, und suche dir Gleichgesinnte.

Kinder, die Wettkampfsport betreiben, setzen sich oft sehr hohe Ziele. Viele fühlen sich von ihren Eltern und Trainern unter Druck zusätzlich gesetzt. Für sie ist es oft besonders schlimm, wenn sie scheitern.

Sprich mit deinen Eltern, wenn du glaubst, dass ihre Erwartungen zu hoch sind.

Setze dir realistische Ziele! Versuche, deine Leistungen Schritt für Schritt zu verbessern. Sei stolz auf die vielen kleinen Siege, die du dabei erreichst!

Hier kannst du die Seite bewerten.
| Seite bewerten [18]

Artikel versenden

Einfach Karte ausfüllen und per E-Mail an Freunde verschicken!

Dein Name:

Deine E-Mail:

Name des Empfängers:

E-Mail des Empfängers:

Deine Nachricht:



Artikel versenden

Sorry!
Beim Versenden ist leider ein Fehler aufgetreten:




Artikel versenden

Vielen Dank!
Deine Nachricht an wurde erfolgreich versendet. Wenn du möchtest, kannst du noch eine weitere Mail versenden:

Shop
Shop
Shop
Shop
Shop
Shop
Shop
Shop