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Mellvil - Ein Kinderforum zum Klarkommen

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Was ist ein Furz?

Egal, wann und wo es passiert - ein Furz ist immer unangenehm. Pupsen an sich fühlt sich schon nicht gut an. Richtig peinlich wird ein Furz, wenn andere Leute davon Wind bekommen - Pupse stinken oft erbärmlich. Und je lauter der Pups, desto schlimmer.

Warum muss man pupsen?
Pupse sind Luft oder Gase, die aus dem Darm austreten. Deshalb heißen sie auch flatus, deutsch "Winde", "Darmwinde" oder Blähungen. Woher kommt die Luft im Bauch? Wenn wir essen, sammelt sich im Körper Luft an. Bei jedem Bissen schlucken wir nicht nur Essen, sondern immer auch Luft hinunter. Diese kommt, solange sie noch im Magen ist, als Rülpser oben wieder heraus. Der Rest gelangt in den Darm. Dort kommen Wasserstoff, Kohlendioxid, Stickstoff und Methan dazu; diese Gase werden während des Verdauens von Bakterien gebildet. Was passiert? Der Gas-Cocktail kann gar nicht anders, er muss durch den Darm wieder hinaus - als Furz! Wie oft du pupsen musst und wie stark der Pups riecht, hängt vor allem davon ab, was du gegessen hast.

Warum stinken und donnern manche Pupse?
Einige Gase, die in den Pupsen enthalten sind, riechen unangenehm. Schuld daran sind Schwefelwasserstoff und Ammoniak. Laut oder leise? Das Geräusch, das beim Pupsen entsteht, kommt direkt von dem Schließmuskel, also von dort, wo der Pups herauskommt. Manche Pupse sind langsam, manche kommen mit Druck - und sind oft schrecklich laut. Wie peinlich!

Was kann man tun, damit man nicht pupsen muss?
Pupsen ist ein natürlicher Vorgang. Jeder muss hin und wieder pupsen, insgesamt etwa zehn bis 20 Mal am Tag. Dennoch kann man etwas dafür tun, dass sich das Pupsen einigermaßen in Grenzen hält. Iss möglichst leicht verdauliche Lebensmittel, die nicht blähen. Oder - andersherum gesagt - versuche, stark blähende Lebensmittel zu vermeiden. Dazu gehören Süßigkeiten, Fast food, Zwiebeln, Lauch, Kohl, Hülsenfrüchte wie zum Beispiel Erbsen und Bohnen, Schweinefleisch, Vollkornprodukte, frisches Brot und stark kohlensäurehaltige Getränke. Wenn es doch einmal passiert, dass du viel pupsen musst, dann helfen Bewegung, Fencheltee und eine Wärmflasche auf dem Bauch.

Denke daran, dass ...

... du auf die Toilette gehst und versuchst, ein großes Geschäft zu machen, wenn du mehrmals hintereinander pupsen musst.

... du dich entschuldigst, wenn dir einmal ein gut hörbarer oder stinkender Pups ausgekommen ist.

... du möglicherweise öfter pupsen musst, wenn du Antibiotika einnimmst oder vor kurzem eingenommen hast. Antibiotika schädigen die Darmflora, das heißt die Bakterien im Darm.

... du zum Arzt gehst, wenn du öfter als 20 Mal pro Tag pupst. Dann verträgst du möglicherweise Milchzucker oder Fruchtzucker nicht. Milchzucker kommt in Milchprodukten wie zum Beispiel Speiseeis oder Joghurt vor, Fruchtzucker ist in frischen Früchten enthalten.

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