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Mellvil - Ein Kinderforum zum Klarkommen

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Starke Muskeln

Muskeln sind doppelt nützlich - sie machen stark und sehen klasse aus. Zwei gute Gründe also, warum vor allem Jungen viel Wert auf Muskeln legen. Und nicht nur sie. Auch sehr viele Mädchen und Frauen sind stolz, wenn ihr Körper sportlich und durchtrainiert aussieht.

Wieso sind gut trainierte Muskeln wichtig?
Rund sechshundert Muskeln besitzt jeder Mensch. Ein großer Teil davon dient dazu, unseren Körper zu stützen. Wer viel am Schreibtisch sitzt, dem tut oft der Rücken weh. Schuld daran sind nicht etwa schwache Knochen, sondern wenig trainierte Muskeln.

Das Herz ist der wichtigste Muskel. Wenn er nicht richtig funktioniert, droht Lebensgefahr. Wer sich ausreichend bewegt, trainiert sein Herz und stärkt damit den Herzmuskel. Ein gut trainiertes Herz sorgt dafür, dass nicht gleich die Puste ausgeht, wenn man sich anstrengt. Außerdem kann man mit Stress gelassener umgehen. Es gibt noch einen Vorteil: Wer sich viel bewegt, setzt nur selten zu viel Fett an. Außerdem stärkt Bewegung an der frischen Luft die Widerstandskräfte und man wird seltener krank.

Bewegung macht nicht nur fit, sondern auch glücklich. Wenn wir uns anstrengen, schüttet das Gehirn das Glückshormon Serotonin und Endorphine aus. Man fühlt sich wie befreit und ist weniger schmerzempfindlich.

Wie bekommt man starke Muskeln?
Ganz einfach: Indem man sie bewegt. Bei jeder Bewegung werden Muskeln angespannt. Das ist auch der Sinn des Trainings. Apropos Training: Viele Jugendliche und Männer träumen von einem muskelbepackten Körper, wie sie Bodybuilder haben - Waschbrettbauch, praller Bizeps, knackige Ober- und Unterschenkel. Doch hier heißt es aufpassen: Solche Muskelpakete können Jungen, die noch nicht in der Pubertät sind, gar nicht bekommen. Erst in der Pubertät, wenn die Sexualhormone ausgeschüttet werden, können bei Jungen Muskelpakete heranwachsen. Doch dazu brauchen Jungen kein spezielles Muskeltraining. Die Hormone bewirken, dass sich bis zum 20. Lebensjahr die Knochen- und Muskelmasse verdoppelt.

Und wie ist es bei Kindern, die noch nicht in der Pubertät sind? Sie trainieren ihre Muskeln am besten, indem sie viel draußen spielen, in der Pause mit den anderen Kindern auf dem Hof herumrennen, Sport treiben, zur Schule zu Fuß gehen, mit dem Rad zum Einkaufen fahren…

Denke daran, dass …

… jede Art von Bewegung die Muskeln auf Trab hält. Wer bisher keinen Sport gemacht hat, sollte langsam damit anfangen.

… du Bewegung in deinen Alltag bringst. Steige Stufen, anstatt mit dem Aufzug zu fahren. Gehe oder fahre mit dem Rad zur Schule anstatt dich in den Bus zu setzen.

… du dich umhörst: Welche Sportangebote gibt es in deiner Schule? Wer von deinen Kumpeln, Freundinnen oder Geschwistern ist in einem Verein? Überlege dir, welcher Sport zu dir passen könnte.

… nicht pralle Muskelpakete wichtig sind, sondern deine Fitness und dein Wohlbefinden. Jungen, die ein wenig schmächtig wirken, sind nicht zwangsläufig schwach und feige.

… du dich gesund und abwechslungsreich ernährst und ausreichend trinkst, wenn du Sport treibst.

... sehr viele Profi-Bodybuilder verbotene Substanzen wie etwa anabole Steroide und Wachstumshormone einnehmen, um das Muskelwachstum anzuregen. Diese Mittel schaden dem Körper und der Psyche: Vergrößerung des Herzens, Verkalkung der Gefäße, Schlaganfälle, Leber- oder Nierenversagen sind die Folgen. Dazu kommt, dass Anabolika erst aggressiv, nach längerer Einnahme depressiv machen.

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