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LABBÉ Verlag
Mellvil - Ein Kinderforum zum Klarkommen

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Das Krankenzimmer

Manchmal geht es nicht anders – um wieder gesund zu werden, ist es am besten, wenn du dich hinlegst. Tag und Nacht das Sofa im Wohnzimmer blockieren, ist nicht fair. Mache das Beste draus und mache es dir in deinem (Kranken)-Zimmer gemütlich.

Saubere Luft
Ist die Nase verstopft oder rinnt sie, dann sollte man alles tun, um sie noch mehr zu reizen. Entsprechendes gilt, wenn du stark hustest. Was reizt die Nase? In der Luft schwirren Unmengen kleiner Partikel. Verbanne alles, was diese Partikel produziert. Dazu gehören auch – leider – Haustiere wie Hund, Katze, Kaninchen und andere. Auch Duftstoffe sind – selbst wenn sie noch so gut riechen – eine Belastung. Solange du krank bist, solltest du auf Parfüm, Deo, Duftlampen, Räucherstäbchen, Kerzen und dergleichen verzichten. Apropos Staub: Ein Luftfilter reinigt die Luft von allergieauslösenden Stoffen wie z.B. Hausstaub.

Weg mit dem Staub!
Saubermachen ist angesagt, und zwar jeden Tag: Wischböden wie Parkett, Linoleum oder Fliesen, kann man mit einem feuchten Lappen wischen. Verwende nur duftfreie Reiniger oder warmes Wasser. Wer einen Teppich oder Teppichboden hat, sollte ihn saugen. Doch Vorsicht: Weil Staubsaugen Staub aufwirbeln kann, solltest du das auf keinen Fall selbst erledigen, sondern jemand darum bitten. Ziehe für die Zeit, in der dein Zimmer gereinigt wird, in ein anderes Zimmer um und lasse die Fenster eine Weile offen stehen – so kommt die staubbelastete Luft nach draußen und frische Luft herein.

Frische Luft
Frische Luft enthält nicht nur Sauerstoff, sie verringert auch die Schadstoffkonzentration im Zimmer. Ziehe Vorhänge und Gardinen zurück und stelle das Rollo hoch, wenn du lüftest. Nicht zu vergessen die Sonne: Lasse die Sonne ins Zimmer scheinen - Sonnenlicht macht Hausstaubmilben den Garaus. Am besten ist es, wenn du ein Fenster auf Kippen stellst oder das Zimmer regelmäßig lüftest. Wichtig: Während du lüftest, solltest du die Heizung abdrehen. Gehe währenddessen aus dem Zimmer – Zugluft schadet!

Genügend Luftfeuchtigkeit
Trockene Luft reizt die Atemwege, feuchte Luft tut ihnen gut. Um herauszufinden, wie hoch die Luftfeuchtigkeit im Zimmer ist, brauchst du ein Hygrometer. Viele Familien haben eines – es ist, neben dem Thermometer und dem Barometer - ein Teil der Wetterstation. Stelle die Wetterstation in deinem Zimmer auf. Ideal sind 40 bis 50 Prozent relative Luftfeuchtigkeit. Leider ist den kalten Wintermonaten die Luft meist zu trocken. Was tun? Eine gute, aber aufwändige Lösung ist ein Luftbefeuchter. Es gibt Geräte, die die Luft zugleich reinigen; dabei werden Keime mit ultraviolettem Licht abgetötet. Kein Luftbefeuchter zu Hause? Dann hilft es oft schon, wenn du eine flache Schüssel mit Wasser füllst und auf den Heizkörper stellst.

Das Bett – frisch, sauber und gemütlich
Wie man sich bettet, so liegt man“ lautet ein Sprichwort. Worauf kommt es an? Sauber muss das Bett sein. Am besten ist weiße Baumwollbettwäsche, frisch gewaschen. Das Waschen entfernt unangenehme Gerüche und Flecken; gleichzeitig werden viele schädliche Mikroorganismen wie z.B. Hausstaubmilben abgetötet und ausgespült. Wieso Baumwolle? Baumwolle ist eine Naturfaser, die Feuchtigkeit sehr gut aufnimmt – das Bett wird nicht klibberig, wenn du Fieber hast und schwitzt. Ideal ist eine Matratzenauflage, ebenfalls frisch gewaschen und frei von Mikroorganismen. Weißt du, wann du dein Bett das letzte Mal gelüftet und frisch bezogen hast? Nein? Dann nichts wie an die frische Luft damit. Stecke den alten Bettbezug und das Kissen in die Wäsche und beziehe beides frisch. Vergiss auch nicht, die Matratze frisch zu beziehen.

Keine Langeweile im Bett!
Was tun? Lesen, Musik hören, telefonieren, fern sehen, Computerspiele, Filme auf DVD – es gibt viele Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben. Achte darauf, dass du dich dabei nicht überanstrengst und Kopfschmerzen bekommst. Auch die Liege- und Sitzposition ist wichtig: Zum Lesen und Fernsehen bzw. für Computerspiele solltest du nicht liegen, sondern möglichst aufrecht sitzen. Das funktioniert am besten mit ein paar Kissen im Rücken. Der Bildschirm sollte in Augenhöhe platziert sein – achte dabei auf genügend Abstand.
Was lesen, welche Filme anschauen? Überlege: Was hat dir zuletzt am besten gefallen? Worauf bist du neugierig? Suche dir Inhalte, die dir Spaß machen und die dich nicht anstrengen bzw. übermäßig in Aufregung versetzen. Letzteres gilt auch für´s Telefonieren: Telefoniere möglichst nur mit Leuten, die dich aufmuntern und erspare dir unnötigen Ärger.

Verspannungen im Nacken, kalte Füße…
… Rückenschmerzen, tränende Augen, kalte Füße – wer lange liegt, dem tut mit der Zeit so einiges weh. Gegen Schmerzen und Steifheit hilft ein wenig Bewegung: Stehe immer wieder kurz auf und gehe ein wenig vor dem Bett auf und ab. Strecke dich und lockere deine Muskeln und Gelenke. Verspannungen in der Nackengegend lösen sich, wenn du die Schultern mehrmals abwechselnd hochziehst. Eine zweite Übung für den Schultergürtel ist das Kreisen der Schultern. Immer noch Schmerzen oder kalte Füße? Nimm ein warmes Bad, lasse dir hinterher den Rücken massieren und ziehe dir frische Socken an – das wärmt, entspannt und tut gut!

Schlechte Laune
Je länger die Zeit, die man im Bett verbringt, umso mieser wird die Stimmung. Geht es dir auch so? Alleinsein kann Stress erzeugen, Niedergeschlagenheit zur Depression führen. Was tun? Wenn du das Gefühl hast, dass du ohne echten Grund drauf und dran bist zu verzweifeln, dann hilft es oft, wenn du dir etwas zum Kuscheln suchst. In diesem Fall ist ein Haustier erlaubt. Doch vielleicht hilft es ja auch schon, wenn du dein Lieblings-Schmusetier ganz fest in den Arm nimmst oder jemanden, den du gern magst, kurz anrufst.
Heute schon in den Spiegel geschaut? Schlechte Laune hängt oft auch mit dem Aussehen zusammen. Achte darauf, dass du dich pflegst. Dusche jeden Tag. Wasche und föhne deine Haare, ziehe frische, bequeme Kleidung aus Naturfasern an.

Denke daran, dass ...

…. in deinem Zimmer auf Sauberkeit achtest, und das auch, wenn du (wieder) gesund bist. Reinige dein Zimmer, wenn du krank bist, täglich bzw. bitte jemanden darum, es für dich zu erledigen.

… möglichst am Tisch und nicht im Bett isst. Flecken von Speiseresten sehen eklig aus und riechen unangenehm.

… jeden Morgen dein Bett gründlich lüftest und die Bettdecke und Matratze austrocknen lässt.

… dich jeden Tag regelmäßig bewegst und ein wenig Gymnastik machst, um Verspannungen zu lösen.

… dich ausreichend pflegst. Duschen und frische Kleidung sind jeden Tag ein Muss.

… dein Bett regelmäßig frisch beziehst.

… dein Bett in die Bettenreinigung gibst, wenn Kissen und Bettzeug Flecken haben. Tipp: Achte auf das Pflegeetikett – es gibt sogar Bettzeug und Kissen, die man selbst waschen kann.

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