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Kochen

Du hast einen Bärenhunger auf etwas Warmes. Doch niemand ist da, um für dich zu kochen. Was jetzt? Oder möchtest du deine Freunde oder deine Familie mit ihrem Lieblingsessen überraschen? Es gibt viele Gründe, sich selbst etwas Warmes zuzubereiten. Doch aufgepasst, bevor du am Herd loslegst: Frage immer zuerst deine Eltern, ob du kochen darfst. Beim Kochen hast du es mit großer Hitze zu tun. Dabei kann einiges schief gehen und du kannst dich ernsthaft verletzen und sogar andere gefährden. Hier sind einige Tipps und Tricks, die dir beim Kochen helfen.

Warum selbst kochen?
Es gibt doch Fertiggerichte! Klar. Packung aufmachen, hinein in die Mikrowelle, ein paar Minuten warten – fertig! Das geht schnell und du kannst fast nichts falsch machen. Dennoch solltest du, wenn es um Fertiggerichte geht, vorsichtig sein. Warum?

Fertiggerichte sind meist viel fetter und süßer bzw. salziger als selbst zubereitetes. Dazu kommt, dass einige Konservierungsarten den Anteil an Vitaminen verringern. Da Fertiggerichte nach beim Einfrieren bzw. Einkochen, Auftauen und Erwärmen nicht mehr frisch ist, werden ihnen häufig Geschmacksverstärker zugesetzt. Solche Zusatzstoffe können Allergien auslösen.

Was bleibt? Selber kochen!

Mit welchen Zutaten was kochen? Zum Kochen brauchst du Zutaten, das ist klar. Einige Zutaten kann man sehr gut zu Hause lagern, zum Beispiel Reis und Nudeln. Reis und Nudeln gibt es in Tüten abgepackt im Supermarkt zu kaufen.

Andere Lebensmittel, Wurst, Käse, Obst, Gemüse, Salat, Eier, Frischmilch, Butter, Margarine und Öl, Fleisch, Fisch und Wurst, sind nicht lange haltbar. Diese Lebensmittel verderben umso schneller, je wärmer die Umgebungstemperatur ist. Sie halten aber auch im Kühlschrank nur begrenzte Zeit.

Stichwort Gemüse: In der kalten Jahreszeit ist die Auswahl an frischem Gemüse oft sehr beschränkt. Da ist es am besten, wenn du Gemüse aus der Tiefkühltruhe verwendest. Dieses Gemüse ist kein Fertiggericht – es wurde nur nach der Ernte gewaschen und tiefgekühlt.

Das passende Rezept Einfach lecker soll es sein! Wähle am Anfang ein Gericht, das leicht und schnell zuzubereiten ist. Konkret heißt das: Es benötigt nur wenige Zutaten, ist in wenigen Arbeitsschritten fertig und benötigt nicht viel Zeit.

Besonders einfache Gerichte für Koch-Einsteiger sind z.B.
Spagetti, die du mit ein wenig Butter verfeinern kannst
Spiegeleier
Reis

Diese Gerichte bestehen im Wesentlichen aus nur einer Zutat und ein wenig Fett bzw. Öl. Sie sind ideal für alle, die bislang noch nie allein am Herd gestanden haben.

Etwas komplizierter sind folgende Gerichte mit mehreren Zutaten:
Arme Ritter
Pfannkuchen
Kürbissuppe

Du möchtest gern aus einem „richtigen“ Kochbuch etwas zubereiten? Am besten, du wählst dir ein modernes Anfänger-Kochbuch, manchmal auch Schulkochbuch genannt. Wähle ein Rezept mit wenigen Zutaten, und zwar nur solchen, die du selbst kennst und zu Hause hast. Achte darauf, dass das Rezept reich bebildert ist und die einzelnen Zubereitungsschritte nicht nur erklärt, sondern auch abgebildet sind.

Schritt für Schritt ein Gericht zubereiten Wenn deine Eltern am Herd stehen, sieht alles vielleicht ganz einfach aus. Doch wenn du selbst mit Tiegel, Töpfen und Pfannen hantieren sollst, weißt du nicht wo du anfangen sollst. Diese Übersicht zeigt dir, wie du Ordnung ins Koch-Chaos bringst!

  1. Lies das Rezept, bevor du dich an die Arbeit machst, genau durch. Alles verstanden? Hast du alle Zutaten zu Hause? Hast du die Utensilien, die du brauchst, zum Beispiel Töpfe, Schneebesen, Reibe usw.?
     
  2. Stelle die benötigten Küchengeräte – Waage, Töpfe, Kochlöffel, Pfanne usw. … und die Zutaten auf die Anrichte neben dem Herd.
     
  3. Binde dir eine Schürze um – so bleiben deine Klamotten sauber!
     
  4. Wasche deine Hände mit Seife und warmem Wasser, bevor du die Zutaten berührst. Wasche sie immer wieder, wenn sie beim Kochen klebrig, nass oder fettig werden. Trockne deine Hände danach an einem sauberen Handtuch gut ab.
     
  5. Reinige Schneidbretter, wenn du darauf rohen Fisch oder rohes Geflügelfleisch vorbereitet hast, bevor du sie wiederverwendest, mit Spülmittel und heißem Wasser. Der Grund: Auf diesen rohen Lebensmitteln können sich gefährliche Keime befinden. Sie werden durch das Spülen unschädlich gemacht.

Denke daran, dass ...

… du nur mit dem Einverständnis deiner Eltern kochen darfst.

… du beim Kochen auf Sauberkeit achtest und dir vor dem Kochen die Hände wäschst.

… du nur solche Rezepte ausprobierst, die du bis ins letzte Detail verstehst.

… du nach dem Kochen wieder aufräumst und die Küche sauber machst.

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