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Mellvil - Ein Kinderforum zum Klarkommen

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Jungen und Männer

Bei Jungen und Männern sind die Geschlechtsorgane viel auffälliger als bei Mädchen und Frauen. Kein Wunder, sie befinden sich weitgehend außerhalb des Rumpfes. Es sind die Hoden und der Penis.

1. Hodensack
2. Hoden
3. Vorhaut
4. Eichel
5. Erektiles Gewebe
6. Nebenhoden
7. Gliedschwellkörper
8. Harnröhre
9. Harnröhrenschwellkörper
10. Glied
11. Samenleiter
12. Blase
13. Enddarm
14. Samenbläschen
15. Vorsteherdrüse
16. Cowper-Drüse
17. After

Der Penis ist ein Schwellkörper. Genauer gesagt, befinden sich im Penis drei Schwellkörper. Wenn ein Junge bzw. ein Mann sexuell erregt wird, strömt Blut in den Penis. Der Penis schwillt an, er wird länger, steif und hart, dabei richtet er sich auf. Bei den meisten "steht" der Penis nicht senkrecht nach oben, sondern ist etwas zur Seite geneigt und sogar ein wenig krumm.

Wenn der Penis steif wird, zieht sich die Vorhaut zurück und die Eichel wird ein Stück weit sichtbar. Die Vorhaut schützt die Eichel. Sie sollte sich vollständig bis hinter die Eichel zurückziehen lassen und zwar unabhängig davon, ob der Penis erigiert, d.h. aufgerichtet und steif, ist oder nicht. Die Eichel ist - ähnlich wie die Klitoris bei der Frau - sehr berührungsempfindlich und ganz besonders erregbar.

Zu groß, zu klein, zu dünn, zu dick, krumm, schief oder genau richtig? Viele Jungen und Männer kommen ins Grübeln, wenn sie ihren Penis ansehen. Er ist ihr "wunder Punkt". Wenn jemand etwas Negatives über den Penis sagt, fühlt sich ein Mann sehr gekränkt; umgekehrt ist er sehr stolz, wenn eine Frau oder Mädchen ihm sagt, dass es seinen Penis toll findet. Trotzdem sind nur wenige Jungen und Männer mit ihrem Penis wirklich zufrieden. Und das eigentlich ohne Grund. Denn ob ein Mann bzw. Junge attraktiv und ein zärtlicher Liebhaber ist, hängt aber nicht von der Größe und dem Aussehen seines Penis ab. Im Übrigen ist die Form und Größe des Penis nie ausschlaggebend, wenn es darum geht, mit einem Mädchen oder einer Frau zu schlafen.

Im Innern des Penis führt die Harnröhre, die auch als Transportweg für das Sperma dient, zur Spitze der Eichel. Doch keine Angst: Wenn ein Junge bzw. ein Mann erregt ist und unter starkem Druck Sperma herausspritzt, wird der Zugang zur Blase verschlossen. Es kommt also kein Urin in den Körper der Frau.

Manche Jungen und Männer haben einen beschnittenen Penis. Das heißt, dass bei ihnen ein Teil der Vorhaut mit einer Operation entfernt wurde. Es gibt mehrere Gründe für eine solche Operation. Bei manchen Jungen und Männern ist die Vorhaut verengt, sie kann nicht zurückgezogen werden. Es kann zu Entzündungen kommen; das Wasserlassen tut weh. Eine solche Vorhautverengung (lateinisch Phimose) kann angeboren sein oder durch eine Entzündung bzw. Verletzung an der Eichel entstehen. In einigen Fällen rät dann der Arzt zu einer Operation. Es gibt ferner viele Jungen und Männer, die aus religiösen Gründen beschnitten sind. Ob ein Junge oder Mann beschnitten ist, hat absolut keine Bedeutung für sein sexuelles Empfinden und sein Sexleben.

Die Hoden und Nebenhoden befinden sich im Hodensack hinter dem Penis. Die Hoden sind wie der Penis sehr empfindlich und sexuell erregbar. Männer und Jungen haben zwei Hoden, von denen der eine meist etwas größer und länger ist als der andere. Häufig hängt der linke Hoden tiefer als der rechte. In den Hoden werden täglich etwa 300 Milliarden Spermien und die männlichen Geschlechtshormone gebildet. Die Spermien können nicht bei der normalen Körpertemperatur von 37 Grad Celsius heranwachsen, sie brauchen es zwei Grad kühler. Das ist auch der Grund, warum die Hoden - anders als die Eierstöcke der Frau - außerhalb des Körpers sind.

Bis ein Spermium befruchtungsfähig ist, wächst es mehr als zwei Monate in den Hoden heran; anschließend reift es zwei weitere Wochen in den Nebenhoden. Wenn ein Mann sexuell erregt wird, steigt das Sperma in dem Samenleiter hoch. Von dort aus gelangt es in die Harnröhre.

Bis ins hohe Alter zeugungsfähig
Männer produzieren ab der Pubertät bis ins hohe Alter, manche sogar bis zu ihrem Tod, Sperma. Allerdings lassen mit zunehmendem Alter die Qualität des Spermiums und die Zahl der Spermien ein wenig nach. Jungen und Männer, die mehr oder weniger häufig onanieren oder sehr häufig Geschlechtsverkehr haben, brauchen keine Angst davor zu haben, dass ihnen eines Tages das Sperma ausgehen könnte und sie deswegen auf Sex verzichten müssten.

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