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Mellvil - Ein Kinderforum zum Klarkommen

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Onanie

Obwohl kaum jemand darüber spricht und man es nur heimlich tut - (fast) jeder macht es: Onanie, auch Selbstbefriedigung, Masturbation, Autosexualität oder - etwas abfällig bei Jungen - "Wichsen" oder "sich einen runterholen" genannt, ist wahrscheinlich die Form von Sexualität, die am häufigsten praktiziert wird. Bereits Kinder onanieren hin und wieder. Jugendliche tun es, Erwachsene auch.

Onanieren heißt, dass man sich selbst sexuell erregt und seine sexuelle Lust selbst befriedigt. Am intensivsten und schönsten spürt man die sexuelle Erregung, wenn man sich an den erogenen Zonen berührt. So nennt man die Körperstellen, die leicht erregbar sind. Das sind beim Mädchen Scheide, Klitoris, Lippen, Brustwarzen und die Schenkel. Bei einem Jungen sind es hauptsächlich Penis und Hoden. Man kann dabei zum sexuellen Höhepunkt, auch Orgasmus genannt, kommen: Bei Mädchen und Frauen ziehen sich dabei die Muskeln im Unterleib rhythmisch zusammen. Bei geschlechtsreifen Jungen und Männern wird der Penis steif und sie bekommen einen Samenerguss. Dabei spritzt im Moment der höchsten Erregung Sperma aus dem Penis.

Erste sexuelle Erfahrungen
Wenn Kinder sich an ihren Geschlechtsorganen reiben, spüren sie etwas anderes als wenn Jugendliche oder Erwachsene es tun. Das Gefühl, das sich einstellt, wenn man sich zum ersten Mal - häufig unbeabsichtigt - sexuell erregt, ist vollkommen neu und überwältigend. Viele Jugendliche sind überrascht, wenn sie zum ersten Mal dieses Gefühl spüren. Kein Wunder also, dass sie ihren Körper erforschen und dabei immer wieder sexuelle Lust empfinden wollen.

Jungen befriedigen sich häufiger als Mädchen. Für Jungen spielt die Onanie überhaupt eine viel größere Rolle als für Mädchen: Manche Jungen sind sexuell so sehr erregt, dass sie ein echtes Bedürfnis haben, zu onanieren und einen Samenerguss zu bekommen. Manchmal ist der Druck so stark, dass sie mehrmals am Tag onanieren. Manche tun es so häufig, dass sie selbst ein wenig darüber ins Grübeln kommen. Doch es gibt keinen Grund zur Sorge: Man wird davon nicht krank und fügt sich auch sonst keinen Schaden zu.

Ein Tabuthema mit schlimmen Folgen
Früher hielt man die Onanie für etwas Unanständiges. Etwas, was von dem man im wahrsten Sinn des Wortes "die Finger lassen" sollte; es galt die sexuelle Lust unter Kontrolle zu halten. Das Onanie-Verbot richtete sich vor allem an Jungen und Männer. Dass auch Mädchen und Frauen sich sexuell erregen und befriedigen konnten, war - unter Männern - damals kaum bekannt.

Für die meisten Jungen und Männer, die sich sexuell befriedigten, war es ein zweischneidiges Vergnügen. Das Gefühl sexueller Befriedigung bezahlten viele mit Albträumen. Man fürchtete, das Sperma könne zu Ende gehen, wenn man sich selbst befriedigt. Oder, schlimmer noch, dass Hirn bzw. Rückenmark aus dem Penis spritze. Eine Vorstellung, die Angst einflößte. Dazu kam, dass man damals nicht über Onanie sprach - man tat es, heimlich, mit Angst und einem schlechten Gewissen.

Das ist heute zum Glück anders. Heute weiß man, dass Onanie keinerlei negative Folgen hat, weder körperlich noch psychisch. Es ist ein besonderes Vergnügen, das man sich selbst verschaffen kann. Eine höchst private Sache, vielleicht auch eines der schönsten Geheimnisse, die es gibt.

Denke daran, dass…

… man sich die Hände wäscht, bevor man sich selbst befriedigt. Nur Sauberkeit schützt vor Infektionen.

… man kein schlechtes Gewissen zu haben braucht, wenn man sich selbst befriedigt. Das gilt auch, wenn man eine Liebesbeziehung hat.

… Selbstbefriedigung helfen kann, seinen Körper kennen zu lernen und mit der Sexualität vertraut zu werden.

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