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Mellvil - Ein Kinderforum zum Klarkommen

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Schlafprobleme

Es gibt viele Ursachen, warum wir oft nicht gut einschlafen oder nachts immer wieder aufwachen. Bereits die Aussicht auf ein großes Ereignis, z.B. eine Reise, kann dazu führen, dass wir stundenlang wach liegen. Ganz ähnlich ist es, wenn wir etwas Außergewöhnliches erlebt haben. Wir sind dann oft so aufgewühlt, dass wir nicht so schnell zur Ruhe kommen können. Es spielt dabei keine so große Rolle, ob das Erlebnis schön oder schrecklich ist. Doch anders als aufregende Erlebnisse können uns äußere Reize, z.B. Licht im Zimmer oder Geräusche, nicht so leicht und so lange vom Schlafen abhalten. Warum?

Warum Grübler so schlecht schlafen
Licht und Geräusche hindern uns nicht am Einschlafen, starke Gefühle und Grübeleien schon. Warum? Es hängt damit zusammen, dass ein bestimmtes Gehirnareal, retikuläre Formation genannt, unsere Sinneseindrücke filtert. Würden wir nämlich jeden Sinnesreiz, den die Nervenzellen ans Gehirn weiterleiten, dort auch verarbeiten, wäre unser Gehirn völlig überlastet. Die retikuläre Formation schickt nur die Sinneseindrücke weiter, die besonders wichtig oder ungewöhnlich stark sind. Was hat das mit dem Schlaf zu tun? Ein Teil dieses Hirnbereichs, das retikuläre aktivierende System (RAS), reguliert den Schlaf- und Wachzustand: Wenn der Körper Erholung braucht, erhält das RAS Signale, die es daran hindern, Sinnesreize weiterzuleiten; ein Teil des Gehirns wird einfach abgeschaltet. Das ist der Grund, warum wir auch bei Licht und wenn es laut ist, einschlafen können. Wenn wir aber über etwas grübeln oder uns freuen, dann ist der denkende Teil des Gehirns aktiv. Und der lässt sich nicht einfach "offline stellen"! Wenn wir denken, sendet das Gehirn ständig Signale an die retikuläre Formation, sie bleibt aktiv und wir sind wach.

Nur die Ruhe bei Schlafproblemen
Die meisten Schlafprobleme lösen sich in wenigen Tagen. Selbst wenn man längere Zeit abends nicht einschlafen kann, liegt es nicht immer daran, dass der Schlaf ernsthaft gestört ist. Vielleicht braucht der Körper gar nicht so viel Schlaf, wie man meint. Um herauszufinden, ob man wirklich schlecht schläft, sollte man auf seine Stimmung nach dem Aufstehen achten. Wer längere Zeit schlecht gelaunt und müde ist, der sollte tatsächlich mehr schlafen. Wer sich frisch und fit fühlt, braucht sich um seinen Schlaf keine Sorgen zu machen.

Und was ist, wenn man in der Nacht mehrmals aufwacht? Keine Sorge und bloß nicht darüber grübeln, schon gar nicht nachts! Dass man nachts aufwacht, ist sogar ganz normal. Man geht davon aus, dass ein Mensch mehr als 20 Mal in der Nacht aufwacht. Am besten ist es, wenn man sich einfach umdreht und weiterschläft.

Manche Leute schlafen zwar lange, haben aber dennoch das Gefühl, dass sie zu wenig Schlaf abbekommen. Das liegt daran, dass sie nicht genügend Schlafenszeit im Tiefschlaf verbringen.

Wann spricht man von Schlafproblemen, wann von einer Schlafstörung? Erst wenn man einen Monat lang nur schwer einschlafen kann und Probleme mit dem Durchschlafen hat, hat man eine Schlafstörung.

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