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Mellvil - Ein Kinderforum zum Klarkommen

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Alpträume

"Ins Bett? Jetzt schon. Nein, ich habe Angst…" So geht es vielen Kindern. Sie träumen schreckliche Dinge, schreien und wachen schweißgebadet aus dem Tiefschlaf auf. Meistens können sie sich nur an einzelne Bilder erinnern - was sie genau im Schlaf erlebt haben, wissen sie nicht. Am nächsten Morgen ist die Sache meist ganz vergessen. Dieses nächtliche Aufschrecken nennt man "Pavor Nocturnus", was soviel wie Nachtschreck bedeutet. Pavor Nocturnus-Anfälle treten im ersten Drittel des Nachtschlafs auf. Echte Alpträume haben wir nur in der REM-Phase. Deshalb können wir uns an diese Träume auch sehr gut erinnern. Vor allem Kinder und Jugendliche leiden unter Pavor Nocturnus und Alpträumen. Solange sie nicht öfter als einmal in der Woche vorkommen, sind solche Erlebnisse, auch wenn sie schlimm sind, nichts Ungewöhnliches.

Woher kommen Alpträume?

Es gibt Menschen, die immer wieder ein und denselben Traum durchleben und sehr darunter leiden. Häufig steckt ein schlimmes Erlebnis dahinter, bei dem man sich schwer tut, damit klar zu kommen. Viele Menschen, die im Krieg sehr viele und sehr grausame Gewalttaten erlebt haben oder sexuell missbraucht wurden, haben noch Jahre und Jahrzehnte später Alpträume. Das liegt daran, dass die Psyche diese Erlebnisse nicht wirklich "verarbeitet" hat. Doch auch große Angst vor etwas, was passieren könnte, z.B. dass sich die Eltern trennen, der schwerkranke Großvater stirbt oder man die Klasse oder Schule wechseln muss, kann Alpträume auslösen. Alpträume kann man nicht ganz vermeiden, aber man kann versuchen, besser damit klar zu kommen. Hier sind einige Tipps, die dir dabei helfen.

Das hilft gegen Alpträume

  • Schreibe, was du im Traum erlebt hast, auf oder zeichne die Situation, die dir besonders große Angst eingejagt hat. Damit bist du den Alptraum in einem gewissen Sinn los.
  • Überlege dir, wie du die bedrohliche Situation im Traum besser bewältigen könntest. Mache einen Plan, wie du deinem Widersacher ein Schnippchen schlägst. Doch Vorsicht: Weglaufen, Davonfliegen und Aufwachen hilft nicht.
  • Schreibe auf oder zeichne, wie du dich das nächste Mal, wenn du in deinem Traum wieder in Schwierigkeiten kommst, verhältst.
  • Gehe deine Lösung jeden Tag mehrmals in Gedanken durch. So festigt sich dein Plan und du bist beim nächsten Alptraum auf der Gewinnerseite.
  • Was tun, wenn das alles nach längerer Zeit nicht hilft? Sprich mit deinem Arzt darüber.

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