pagehead, PRELOAD pagebg, PRELOAD pagefoot, PRELOAD
LABBÉ Verlag
Mellvil - Ein Kinderforum zum Klarkommen

Leseschalter | Schrift Schrift verkleinern Schrift vergrößern | zurück | vor | zappen

Wie Angst entsteht

Spinnen hinter dem Sofa, die nächste Klassenarbeit, eine mehrtägige Fahrt mit einer Jugendgruppe - vieles, wovor wir Angst haben, ist nicht wirklich gefährlich oder gar lebensbedrohlich. Trotzdem kann bereits der Gedanke daran Angst erzeugen. Wie das? Nicht die Dinge an sich sind angsteinflößend, sondern wie wir sie bewerten und welche Gefühle wir damit verbinden. Eine Klassenfahrt kann aufregend, spannend, lustig u.v.m. sein. Manche sehen weniger diese positiven und dafür umso mehr mögliche negative Seiten: Eine Klassenfahrt kann gefährlich und anstrengend sein. Wie wir eine Sache bewerten und welche Gefühle dabei im Spiel sind, hängt mit den bisherigen Erfahrungen zusammen. Dabei muss man vieles gar nicht selbst erlebt haben, um Angst zu empfinden. Oft reicht es schon, wenn jemand berichtet, wie schlecht es ihm in dieser oder jener Situation ergangen ist, und schon haben wir Angst davor, in einer ähnlichen Situation dasselbe oder gar noch Schlimmeres zu erleben.

Warum ist es so schwer seinen Ängsten zu entkommen?
Ganz einfach: Weil wir meist nicht richtig darauf reagieren. Richtig reagieren heißt, die Angst aushalten. Angst vergeht ganz von selbst, und das sogar in Situationen, die man als besonders schlimm erlebt. Anstatt die Angst durchzustehen und sich dem Gefühl zu stellen, weichen ihr die meisten aus. Dabei lässt die Angst tatsächlich ein wenig nach. Doch das hält nicht lange an. Wenn sich eine ähnliche Situation wieder einstellt, kommt sie wieder – und ist dann möglicherweise noch schlimmer. Es geht also nicht darum, sich eine Umgebung zu schaffen, in der keine Ängste aufkommen können. Das ist nämlich ganz und gar unmöglich. Viel besser ist es, wenn man die Angst zwar zulässt und durchsteht, aber sich dabei so verhält, dass sich die Angstgefühle nicht verfestigen können.

Mit Angstgefühlen richtig umgehen

  • Spinne an der Decke? Bleibe im Zimmer, wenn du dich vor einer Spinne ängstigst. Nur dann hast du eine Chance zu erleben, wie ungefährlich diese Tiere eigentlich sind.

  • Schon wieder eine Klassenarbeit? Denke nur an die Möglichkeiten, die sich dir dabei bieten – jetzt kannst du beweisen, was du kannst.

  • Party angesagt? Konzentriere dich vor allem auf deine guten Erfahrungen: Erinnere dich daran, wie viel Spaß du mit deinen Freunden hast. Du kennst niemanden? Kein Problem - denke daran, dass du so am besten neue Leute kennenlernen kannst.

  • Keine Lust oder bereits Angst vor der Party? Natürlich ist es bequem und schützt vor Angst, wenn man gar nicht erst hingeht. Doch das Problem bleibt: Die Angst kommt wieder, spätestens bei der nächsten Einladung. Deshalb gilt: Gehe auf jeden Fall hin!

  • Habe ich alles dabei? Bin ich gut genug angezogen? Ist mir nicht doch ein wenig übel… Wer sich ständig kontrolliert, wird immer unsicherer und bekommt schließlich Angst. Deshalb gilt: Immer locker bleiben und bloß nicht stundenlang vor dem Spiegel stehen!

Wie findest du die Seite "Wie Angst entsteht"?
| Seite bewerten [10]

Artikel versenden

Einfach Karte ausfüllen und per E-Mail an Freunde verschicken!

Dein Name:

Deine E-Mail:

Name des Empfängers:

E-Mail des Empfängers:

Deine Nachricht:



Artikel versenden

Sorry!
Beim Versenden ist leider ein Fehler aufgetreten:




Artikel versenden

Vielen Dank!
Deine Nachricht an wurde erfolgreich versendet. Wenn du möchtest, kannst du noch eine weitere Mail versenden:

Shop
Shop
Shop
Shop
Shop
Shop
Shop
Shop