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Mellvil - Ein Kinderforum zum Klarkommen

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Wie sich Angst auf den Körper auswirkt

Zittern, Knieschottern, Herzklopfen – wenn wir Angst haben, kommt der Körper mächtig auf Touren. Angst versetzt den Körper in eine Stresssituation. Der Körper reagiert auf Angstgefühle in drei Stufen. Am Anfang, d.h. im ersten Schreckmoment, steht die Alarmreaktion: Der Körper stellt alle Aktivitäten und Wahrnehmungen, die in diesem Augenblick nicht lebensnotwendig sind, zurück. Jetzt dreht sich alles darum, angemessen auf die äußere Bedrohung zu reagieren, d.h. entweder wegzulaufen oder anzugreifen. Um den Körper darauf vorzubereiten, werden die Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin, Kortisol und Kortison ausgeschüttet. Die Folge:

  • Man bekommt Herzklopfen; das Herz schlägt schneller, um möglichst viel sauerstoffreiches Blut zu den Muskeln zu transportieren.

  • Die Atmung beschleunigt sich. So wird das Blut mit mehr Sauerstoff versorgt.

  • Die Blutgefäße verengen sich. So tritt weniger Blut aus, falls man sich bei seiner Angstreaktion verletzt.>

  • Die Muskelspannung wird erhöht. Man spürt diese Anspannung manchmal als ein Zittern.

  • Man beginnt zu schwitzen. Der Körper, der sich auf Flucht oder Angriff vorbereitet, beginnt bereits jetzt mit der Kühlung, die ihm der Schweiß verschafft.

  • Die Verdauung wird heruntergeschaltet. Auf diese Weise hat der Körper mehr Blut und Energie für die Muskeln zur Verfügung. Um möglichst schnell und wendig zu sein, ist es gut, wenn der Körper möglichst leicht ist. Das ist der Grund, warum man in Angstsituationen das Gefühl bekommt, man müsste aufs Klo gehen.

Nach einer Weile baut der Körper die Stresshormone wieder ab. Es folgt die Anpassungsreaktion, bei der die Verdauungsvorgänge wieder angeregt werden. Man spürt in diesem Moment oft Übelkeit. Das erklärt auch den Ausspruch: „Mir ist schlecht vor Angst.“

Ah, endlich überstanden! Auf die Anpassungsreaktion folgt die Erschöpfungsreaktion. Der Körper erholt sich langsam von der Anspannung. Wer jedoch ständig unter Angst – und damit Stress – leidet, kann sich nicht mehr richtig entspannen. Man ist ständig müde und ohne Antrieb. Stress erhöht die Erregbarkeit der Nerven; das führt dazu, dass man immer weniger Reize notwendig sind, um eine Angstreaktion auszulösen. Man wird also mit der Zeit immer schreckhafter.

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