pagehead, PRELOAD pagebg, PRELOAD pagefoot, PRELOAD
LABBÉ Verlag
Mellvil - Ein Kinderforum zum Klarkommen

Leseschalter | Schrift Schrift verkleinern Schrift vergrößern | zurück | vor | zappen

Woran sterben wir?

Die meisten Menschen sterben an einer Krankheit. Das war schon fast immer so – Kriegszeiten ausgenommen. Was sich geändert hat, ist die Art der Krankheit und das Alter, in dem Menschen aufgrund einer Krankheit sterben. Doch das gilt nur für die hoch entwickelten, wohlhabenden Länder mit einer guten Gesundheitsvorsorge und genügend Ärzten.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in der westlich orientierten Welt die Todesursache Nummer eins; dazu kommt Krebs. Dass ein junger Mensch an einer Krankheit stirbt, ist eher die Ausnahme: Männer haben heute eine Lebenserwartung von 75 Jahren, Frauen von 80 Jahren – Tendenz seit Jahren steigend.

Anders ist es in weniger entwickelten Ländern: Mangelernährung, Keime im Trinkwasser, enge und unsaubere Wohnverhältnisse sowie der Mangel an Medikamenten und Ärzten führen dazu, dass die Menschen dort relativ jung an ansteckenden Krankheiten sterben. Häufig, wie etwa bei der Immunschwächekrankheit AIDS, wissen Menschen in wenig entwickelten Ländern gar nicht, wie sie eine Ansteckung vermeiden können. In vielen Ländern mangelt es den Menschen auch an dem Wissen darüber, wo es in ihrem Umfeld Gesundheitsrisiken gibt und wie man sie umgehen kann.

Altern – ein Schritt in Richtung Tod
Wenn wir älter werden, beginnt der Körper zu altern. Mit etwa 30 Jahren sind die ersten Anzeichen zu sehen: Die Haare werden grau, es bilden sich erste Falten im Gesicht. Dazu kommt, dass das Herz nicht mehr ganz so leistungsfähig ist wie in den Jahren zuvor. Was ist der Grund dafür? Die Zellen können sich immer weniger gut regenerieren und Schäden reparieren. Durch Gifte in der Umwelt und in der Nahrung sowie durch Strahlung werden die Zellen des Körpers immer wieder geschädigt. Dazu kommt negativer Stress, z.B. Leistungsdruck, langweilige Arbeit, Unterforderung, Enttäuschungen u.v.m. – also alles, was uns aus dem inneren Gleichgewicht bringt und uns dauerhaft in eine schlechte Stimmung versetzt. gilt nur für die hoch entwickelten, wohlhabenden Länder mit einer guten Gesundheitsvorsorge und genügend Ärzten.

Solange der Körper jung ist, können die Zellen diese Schäden selbst reparieren. Je älter ein Mensch ist, umso weniger ist er dazu in der Lage. Bei Menschen über 60 Jahren lässt dann auch die Widerstandskraft gegenüber Krankheitserregern nach – ältere Menschen erkranken leichter als jüngere Menschen und erholen sich meist langsam. gilt nur für die hoch entwickelten, wohlhabenden Länder mit einer guten Gesundheitsvorsorge und genügend Ärzten.

Mit etwa 80 Jahren funktionieren die Sinne sehr viel weniger gut als früher: Alte Menschen sehen und hören schlechter als junge Menschen. Doch solange Herz und Gehirn leistungsfähig sind, kommen die meisten alten Menschen dennoch im Alltag gut zurecht. gilt nur für die hoch entwickelten, wohlhabenden Länder mit einer guten Gesundheitsvorsorge und genügend Ärzten.

Doch es gibt auch Krankheiten, an denen ältere Menschen seltener als junge Menschen leiden oder die sie nicht mehr bekommen. Dazu gehören einige Krebsarten.

Alzheimer-Krankheit und Demenz – das langsame Sterben des Gehirns
Stichwort Gehirn: Viele ältere Menschen können sich anfangs schlecht konzentrieren, werden dann immer übellauniger, schließlich sind sie völlig verwirrt, zuletzt können sie kaum mehr kauen und schlucken. Bei Patienten mit derartigen Symptomen stellen Ärzte dann meist die Diagnose Alzheimer. Alzheimer ist eine bislang unheilbare Krankheit des Gehirns, die vor allem alte Menschen betrifft. Je länger die Krankheit voranschreitet, umso mehr Fähigkeiten verlieren die Patienten; dabei geht auch die Persönlichkeit nach und nach verloren. Es kann passieren, dass Großvater oder Großmutter ihre Enkel und Kinder nicht mehr erkennen und oft auch selbst nicht mehr wissen, wo sie sich gerade aufhalten und wer sie sind.

Auch wenn Alzheimer-Patienten noch so verwirrt, unselbstständig und manchmal sogar aggressiv sind, dürfen sie nicht vernachlässigt werden. Sie benötigen stattdessen intensive Pflege. Das verlangt die Würde des Menschen, die zu den unantastbaren Grundrechten gehört.

Krebs – entartete Zellen, die zum Tod führen
Krebs ist ebenfalls nicht ansteckend. Trotzdem ist diese Krankheit enorm gefährlich; unbehandelt führt sie zum Tod. Was genau ist Krebs? Die Gene, die jede Zelle besitzt, sind so „programmiert“, dass die Zelle nach einer gewissen Zeit stirbt. Das ist bei nahezu allen Zellen so. Nicht aber bei Krebszellen: Krebszellen teilen sich ohne Ende und zerstören dabei das gesunde Gewebe, in dem sie sich befinden. Besonders gefährlich ist Krebs, wenn die Krebszellen von ihrem Ursprungsort aus über das Blut oder das Lymphsystem in andere Organe gelangen, sich dort als Tochtergeschwülste weiter vermehren und diese Organe ebenfalls zerstören.

Es gibt viele verschiedene Krebsarten. Einige Krebsarten kann man, wenn die Erkrankung in einem frühen Stadium entdeckt wird, inzwischen sogar heilen.

Altern – ein Schritt in Richtung Tod

In hoch entwickelten Ländern mit einem guten Gesundheitssystem sterben die meisten Menschen in einem hohen Alter. Haupttodesursachen sind Herz-Kreislauf-Krankheiten und Krebs.

In Ländern mit einem schlechten Gesundheitssystem sterben die meisten Menschen sehr viel früher an Infektionskrankheiten.

Wenn Menschen älter werden, sinkt die Leistungsfähigkeit des Körpers und er wird anfälliger für Krankheiten.

Alzheimer ist eine Krankheit, bei der das Gehirn nach und nach seine Fähigkeiten einbüßt. Die Persönlichkeit des Menschen geht dabei verloren; zuletzt kann das Gehirn nicht einmal mehr lebensnotwendige Prozesse wie das Schlucken steuern.

Krebs ist eine Zellkrankheit, die bei Menschen und Tieren seit jeher vorkommt. Es gibt viele Varianten dieser Krankheit. Typisch für jede Art von Krebs ist, dass die Krankheit entartete Zellen bildet, die umliegendes Gewebe zerstört. Die Krankheit breitet sich, je länger sie voranschreitet, im gesamten Körper aus.

Wie findest du die Seite "Woran sterben wir?"?
| Seite bewerten [29]

Artikel versenden

Einfach Karte ausfüllen und per E-Mail an Freunde verschicken!

Dein Name:

Deine E-Mail:

Name des Empfängers:

E-Mail des Empfängers:

Deine Nachricht:



Artikel versenden

Sorry!
Beim Versenden ist leider ein Fehler aufgetreten:




Artikel versenden

Vielen Dank!
Deine Nachricht an wurde erfolgreich versendet. Wenn du möchtest, kannst du noch eine weitere Mail versenden:

Shop
Shop
Shop
Shop
Shop
Shop
Shop