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Mellvil - Ein Kinderforum zum Klarkommen

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Körper und Seele

Die meisten Menschen sind der Ansicht, dass der Mensch mehr ist als nur der Körper. Zum Körper, so ihre Auffassung, gehört die Seele. Sie ist mit dem Körper verbunden. Doch anders als der Körper lebt die Seele nach dem Tod weiter. Doch was genau ist die Seele? Und: Gibt es sie wirklich? Mit dieser Frage beschäftigen Philosophen sich seit mehreren tausend Jahren. Sie ist auch eine der zentralen Themen der Religionen. Für beide Ansichten – dass der Mensch eine Seele hat bzw. keine Seele besitzt – gibt es einige Argumente.

An erster Stelle steht natürlich die Frage, was wir uns unter der Seele vorstellen. Im Lauf der Geschichte und in den verschiedenen Kulturen und Religionen entwickelten sich verschiedene Vorstellungen von der Seele des Menschen. Ganz allgemein kann man die Seele als die Persönlichkeit eines Menschen, seinen Charakter, d.h. seine Ansichten, Gefühle und Gedanken, beschreiben.

Der Dualismus von Körper und Seele
Einer der einflussreichsten europäischen Philosophen, die sich über Körper und Geist Gedanken gemacht haben, war der französische Philosoph René Descartes (1596–1650). Er war der Ansicht, dass Körper und Geist unabhängig voneinander „funktionieren“: Der Körper ist nach seiner Ansicht eine Art Maschine; der Geist bzw. die Seele hat ihren Sitz im Körper. Diese Ansicht nennt man Dualismus. Dualismus meint, dass etwas Existierendes zweigeteilt ist; dabei ist ein Teil körperlicher bzw. materieller Art, der andere Teil ist immateriell, also nicht-körperlich fassbar.

Was hat es mit dieser Auffassung auf sich? Die Vorstellung des Dualismus kann eine Erklärung für verschiedene Nahtod-Erfahrungen liefern: Wenn sich ein Mensch, der bereits körperlich tot war, sich selbst von oben gesehen hat, dann kann man dieses Erlebnis damit erklären, dass die Seele nach dem Tod den Körper verlässt und sich an einen anderen Ort begibt.

Die Seele – eine Regung des Gehirns?
In den letzten Jahrhunderten hat die gegenteilige Auffassung zum Dualismus immer mehr Anhänger gefunden. Nach dieser Auffassung, Materialismus genannt, ist die Seele ein Teil des Körpers, genauer gesagt, des Gehirns und der Gehirnströme. Gehirnströme, d.h. die Aktivität des Gehirns, kann man messen. Erlebnisse wie Nahtod-Erfahrungen sind für Anhänger des Materialismus eine Art Fantasievorstellung oder ein Traum, der vom Gehirn erzeugt wird.

Welch große Rolle das Gehirn spielt, wenn es um die Persönlichkeit geht, wird deutlich, wenn das Gehirn Schaden nimmt: Eine Verletzung des Gehirns oder Krankheiten, die das Gehirn beeinflussen wie etwa ein Gehirnschlag, Alzheimer oder ein Gehirntumor, können die Persönlichkeit eines Menschen ganz erheblich verändern. So kann es passieren, dass Menschen ihr Gedächtnis verlieren oder nicht mehr klar denken können. Gehirnverletzungen und Krankheiten des Gehirns können – oft sehr schnell – zum Tod führen.

Das Gehirn – ein unerforschliches Organ?
Ist die Seele unabhängig oder ein Teil des Körpers? Neben den oben erwähnten Auffassungen gibt es eine dritte Ansicht: Das Gehirn des Menschen ist so komplex, dass wir es mit unseren geistigen Möglichkeiten nicht umfassend erforschen können. So gesehen, bleibt die Frage, ob wir eine Seele haben, wo sie – wenn es sie gibt – ihren Sitz hat, und was nach dem Tod mit ihr geschieht, für immer offen.

Besteht der Mensch aus Körper und Seele?

Seit vielen Jahrtausenden beschäftigen sich Menschen mit der Frage, ob der Mensch neben dem Körper ein zweites, geistiges „Sein“, eine Seele, besitzt.

Die Religionen und zahlreiche Philosophen versuchen eine Antwort auf diese Frage zu geben.

Einen schlüssigen Beweis, dass es eine Seele gibt bzw. dass es sie nicht gibt, konnte bisher niemand erbringen.

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