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Lirum, larum, Löffelstiel

Lirum larum Löffelstiel,
alte Weiber essen viel,
junge müssen fasten.
Das Brot, das liegt im Kasten,
der Wein, der ist im Keller,
lauter Muskateller,
das Messer liegt daneben,
ei! was ein lustig Leben!

Lirum larum Leier,
die Butter, die ist teuer,
lirum larum Löffelstiel,
für zwei Kreuzer gibt's nicht viel.

Lirum larum Löffelstiel,
arme Leute ham nicht viel.
Reiche Leute essen Speck,
arme Leute ham ein Dreck.

Zibelsuppe, Zibelsuppe,
Zibele si im Garte.
Ach, mues i de mir Läbelang
uf Zibelsuppe warte!

Bum bam beier,
die Katz mag keine Eier.
Was mag sie dann?
Speck in die Pfann!
Ei wie lecker ist unsre Madam!

Erbsen ess ich lieber
wie der Herr von Biber.
Linsene ess ich grad so gern
wie der Herr von Liljenstern.

Ärwese, Bohne, Linse,
wie mer se kocht, so sin se.

Vater unser, der du bist,
das Brot liegt auf der Kist,
das Messer liegt dabei,
schneid ab für alle drei.

Junge Fürscht,
trink, wenn di dürscht,
weischt ja nid, wie alt du wirscht.

Morgens früh um sechs
kommt die kleine Hex;
morgens früh um sieben
schabt sie gelbe Rüben;
morgens früh um acht
wird Kaffee gemacht;
morgens früh um neune
geht sie in die Scheune;
morgens früh um zehne
holt sie Holz und Späne;
feuert an bis elfe,
kocht dann bis um zwölfe
Fröschebein und Krebs und Fisch.
Hurtig, Kinder, kommt zu Tisch.

Billi balli Löffelstiel,
de alten Weiber fressen zviel,
die jungen sein nicht besser,
sie fressen wie die Rösser.

Der Hering ist ein salzig Tier,
es kommt an vielen Orten für,
es geht des Abends in die Stadt
und macht die alten Weiber satt.

Meine Mutter schickt mich her,
ob der Kaffee fertig wär.
Wenn er noch nicht fertig wär,
sollt er bleiben, wo er wär.

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