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Feste im August

15. August - Kräuterbuscheltag
Das katholische Fest Mariä Himmelfahrt ist am 15. August, also mitten im Hochsommer, wenn alles in Fülle wächst. In Süddeutschland und in Österreich ist es Brauch, an diesem Tag Sträuße aus Kräutern zur Weihe in die Kirche zu bringen, die einen dann das Jahr über schützen sollen, etwa vor Blitzschlag oder vor Krankheit im Haus. Jede Gemeinde hat ihre eigene Art, die Sträuße zu binden, darum sehen sie alle verschieden aus. Es gibt ganz kleine Sträußchen und riesige Garben In der Gegend von Gengenbach im Schwarzwald verwendet man Goldrauten, Kamille, Wermut, Salbei, Schafgarbe, Rittersporn, Magdalenenkraut, Johanniskraut und Tausendgüldenkraut und bindet daraus runde Sträuße. Solche duftenden Kräutersträuße könnt ihr auch gut selber machen und damit das Haus schmücken. Für runde Sträuße beginnt ihr mit einem dichten Büschel weißer Schafgarbe und legt darum in einem Ring gelbe Goldraute oder Johanniskraut. Darum legt ihr weitere Ringe aus verschiedenfarbigen Blumen und Kräutern, bis euer Strauß dick genug ist. Den Stiel umwickelt ihr nun mit Draht oder Bast, damit alles schön fest wird. Schließlich könnt ihr noch grünes Krepppapier herum binden, dann kann man den Strauß gut tragen. Für einen hohen, spitzen Strauß nimmt man am Anfang eine Königskerze oder Gladiole, die man mit einem Stöckchen verstärkt. An ihren Stiel bindet man nun mit Bast kleine Kräutersträußchen so, dass sie jeweils die Stiele des vorherigen verdecken. Nach unten hin soll der Strauß immer dicker werden. Schließlich wird auch hier der Stiel mit Krepp umwickelt. Hanna hat im letzten Jahr einige Kräutersträße gebunden und sie im Freundeskreis verschenkt - und auch bei uns duftete lange Zeit das ganze Haus nach den vielen frischen Kräutern!

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