LABBÉ Verlag
Zzzebra - Das Web-Magazin für Kinder

Schlaf Kindle, schlaf

Schlaf Kindle, schlaf!
Dein Vater is a Graf,
dei Mutter is a Bauerndirn,
soll ihr Kinderl selber wiagn.
Schlaf, Kinderl, schlaf!

Schlaf, Kindle, schlaf!
Der Tod sitzt auf der Stange.
Er hat ein weißen Kittel an,
er will die bösen Kinder han.
Schlaf, Kindle, schlaf!

Schlaf Püppchen schlaf!
Da draußen gehn die Schaf,
die schwarzen und die weißen,
die wolln mein Püppchen beißen,
die braunen und die gehlen,
die wolln mein Püppchen stehlen,
die grünen und die schwarzen,
die wolln mein Püppchen kratzen.
Schlaf, Püppchen, schlaf!

Schlaf, Kindlein, feste!
Wir kriegen fremde Gäste.
Die Gäste, die da kommen drein,
das sind die lieben Engelein.
Schlaf, Kindlein, feste!

Ninne ninne sause,
der Tod steckt hinterm Hause.
Er hat ein kleines Körbelein,
da steckt er die bösen Kinder nein.
Die guten lässt er sitzen
und kauft ihn rote Mützen.

Tu die Äuglein zu, mein Kind,
denn draußen weht ein arger Wind.
Will das Kind nicht schlafen ein,
bläst er in das Bett hinein,
bläst uns alle Federn raus,
bläst endlich noch die Augen aus!

Eia in suse!
De Parcher steit in Huse
wihl mit sien groten leddern Sack,
wo he de Kinder rinne stak,
de nich willt ruhig slapen:
He makt den Sack all apen!

Hajo bumbajo,
schlägs Hühnle tot,
s legt mir keine Eier
und frisst mir mein Brot.

Eio popeio, was raschelt im Stroh?
Die Gänslein gehn barfuß
und haben keine Schuh.
Der Schuster hats Leder,
kein Leisten dazu:
kann er den Gänslein
auch machen keine Schuh.

Die alti Mueter Anne,
si hocket uf der Tanne,
si singt un springt
un wieglet es Chind,
un wieglet es Chind,
bis ihm s Hirn usespringt.

Wenn andre Mädchen tanzen gehn,
muss ich an der Wiege stehn,
muss da machen: knick, knick, knack.
Schlaf, du kleiner Habersack.

Gehorsamer Diener!
Was machen ihre Hühner?
Legen sie brav Eier?
Hat die Magd auch Freier?
Was macht ihr Hund?
Ist die Katze noch gesund?
Was macht der Herr Sohn?
Ist er auf und davon?
Sagt, ich lass ihn grüßen,
vom Kopf bis zu den Füßen,
von den Füßen bis zum Bauch,
eine gute Nacht wünsch ich auch.

Schlaf mein Waberl, in guter Ruh,
drück du deine zwei Äuglein zu.
Druck sie zu, machs nimmer auf,
bis ich komm und weck dich auf.

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