LABBÉ Verlag
Zzzebra - Das Web-Magazin für Kinder

Pflanzen im Glas

Großvater sagt, dass Pflanzen lange in einem geschlossenen Glas leben können, scheinbar ohne Nahrung und Wasser. Ob das stimmt, wollte ich gleich mal ausprobieren!

Du brauchst: Ein 4-Liter Einmachglas mit großer Öffnung, 1 kleine Topfpflanze

Befeuchte die Erde der Topfpflanze und stelle die ganze Pflanze in das große Glas. Schließe das Glas mit dem Deckel und stelle es an einen sonnigen Ort. Das Glas soll 30 Tage lang geschlossen bleiben. Es ist unglaublich, aber die Pflanze wächst weiter und du kannst sehen, wie sich innen am Glas Wassertropfen bilden. Ich habe Großvater gefragt, woher das Wasser kommt und er hat es mir so erklärt:

"Die Feuchtigkeit kommt aus der Erde und von den Blättern der Pflanze. Die Pflanze benutzt den Zucker in ihren Zellen und den Sauerstoff aus der Luft, um Energie herzustellen, denn die braucht sie zum Leben. Dabei fallen Kohlendioxid und Wasser an - das nennt man Respiration oder Atmung. Dieser Abbau von Zucker kann sowohl tagsüber im Licht als auch Nachts bei Dunkelheit stattfinden. Aus dem erzeugten Kohlendioxid, dem Wasser und der Energie des Lichts kann die Pflanze mit Hilfe des grünen Blattfarbstoffes - den nennt man Chlorophyll - wiederum Zucker, Sauerstoff und Wachstumsenergie bilden. Diesen Vorgang nennt man Photosynthese. So ernährt die Respiration die Photosynthese und umgekehrt. Das bedeutet, dass die Pflanze durch die chemischen Reaktionen in ihren Zellen über einen langen Zeitraum nur mit den Nährstoffen aus der Topferde weiterwachsen kann."

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