Der Wasserkreislauf

Du gießt und gießt und hörst gar nicht mehr auf im Garten zu gießen. Aber wo bleibt eigentlich das ganze Wasser?“

„Natürlich ist das Wasser nicht wie vom Erdboden verschluckt. Es kann ja nicht einfach verschwinden. Wenn Wasser trocknet, vermischt es sich mit der Luft. Man sagt dann, dass das Wasser verdunstet. Wasser wird zu Wasserdampf. Wasser kann überall verdunsten: Das Meer und die Seen verdunsten genauso wie das Wasser in der Erde oder in deinen Blumentöpfen. Wie du sicher weißt, ziehen sich durstige Pflanzen ihr Wasser aus der Erde. Aber auch sie geben das Wasser irgendwann wieder an die Luft ab. Und sogar wenn du selbst atmest, bildest du Wasserdampf. Hauch doch mal an ein Fenster. Wenn du genau hinguckst, kannst du sehen, dass dein Atem aus kleinen Wassertröpfchen besteht.

Die Sonne treibt den Wasserkreislauf an. Sie erwärmt nämlich die Erdoberfläche. Dadurch erhitzt sich die Luft, die dann nach oben steigt. Da die Luft voll von Wassertröpfchen ist, bilden sich bald Wolken. Diese Wolken sind aus Wasserdampf. Nun steigen die Wolken noch weiter hinauf, werden deshalb wieder kälter und es beginnt zu regnen. So kommt das Wasser wieder zurück zur Erde. Die Pflanzen saugen das Wasser mit ihren Wurzeln und Stämmen auf. Schließlich verteilt sich das Wasser in den Blättern der Pflanze. Die Blätter atmen das Wasser wieder aus, das Wasser verdunstet. Danach erwärmt die Sonne wieder Luft und Wasserdampf. Die Luft steigt nach oben, und...“