Hunde: Leckermäuler aufgepasst

Fressen - das ist für ein Hund so ziemlich das schönste auf der Welt. Sogar fast noch schöner als Spielen. Da er ständig Hunger hat, versucht er, wo er auch ist, etwas Leckeres zu ergattern. Draußen auf der Straße verwandelt er sich in eine Art Staubsauger. Seine Nase fährt auf der Erde entlang, und wenn er tatsächlich mal was Essbares findet – schwupps – ist es auch schon im Maul verschwunden. Wenn Hunde noch klein sind, betteln sie oft wenn man beim Essen am Tisch sitzt. So ein verfressener Hund kann ganz schön anstrengend sein. Und wenn man nicht aufpasst, wird er ganz schnell viel zu dick.

Am besten ist es, du gewöhnst deinem Hund das Betteln am Tisch ganz ab: Bevor ihr euch an den Tisch setzt, bekommt der Hund erst mal sein Futter. Er ist dann eine Weile beschäftigt und nachher so satt, dass ihn euer Essen gar nicht mehr interessiert.

Genau wie wir Menschen sollten auch Tiere zu festen Zeiten essen. Die meisten Hunde sollten zweimal am Tag ihr Futter bekommen, und zwar morgens und abends nach dem spazieren gehen. Es gibt aber auch Hunde, die fressen nur einmal am Tag. Welpen haben öfter Hunger. Damit Hunde gesund und munter bleiben, brauchen sie Futter, das aus Fleisch und aus Gemüse besteht. Nur Fleisch zu fressen, ist nicht gesund. Dein Hund kann davon Probleme mit der Haut bekommen. Das Fell fängt dann ganz fürchterlich an zu jucken, und manchmal fallen sogar die Haare aus.

Zwischen die Mahlzeiten dürfen Hunde ab und zu mal ein Leckerchen haben. Dein Hund sollte aber nur etwas bekommen, wenn du es bestimmst. Nicht, wenn er darum bettelt. So lernt er gleich, dass er sich nach dir richten muss. Am besten gibst du deinem Hund die Leckerlis als Belohnung. Trage immer ein paar kleine Hundekuchen in der Tasche. Wenn er sich besonders gut oder artig benommen hat, dann bekommt er dafür etwas zum Knabbern. Die Hundekuchen kaufst du im Zoogeschäft oder im Supermarkt.