LABBÉ Verlag
Zzzebra - Das Web-Magazin für Kinder

Kastanien, Kastanien...

Juhu, die ersten Kastanien fallen von den Bäumen! Im September gibt es Früchte an jeder Ecke und einfach überall; Früchte zum Essen und zum Sammeln - und Früchte, mit denen man prima basteln kann: Hagebutten, Eicheln, Kastanien mit ihren stacheligen Schalen, Tannenzapfen, Bucheckern, Obstkerne und noch viel mehr. Der Herbst ist eine wahre Schatzkammer.

Hast du es auch schon gemerkt? Die Blätter an den Bäumen fangen an sich zu verfärben. Wenn sie herunterfallen, kannst du sie zwischen den Seiten von alten Telefonbüchern pressen und auch zum Basteln verwenden. Schau dir gleich mal an, was ich gebastelt habe!

Basteln: Kastanien-Flugball

Die Früchte der Rosskastanie stecken in grünen stacheligen Schalen, die wie Igel aussehen. Im Herbst fallen diese Igel ohne Warnung vom Baum. Zu schade, dass man Kastanien nicht essen kann! Nur Esskastanien kann man essen. Aber man kann Flugbälle aus ihnen machen.


 

Bohre mit einem Handbohrer ein Loch in die helle Seite der Kastanie.

Schneide ein Stück Stoff oder Krepppapier in dünne Streifen bis nahe zum Rand.

Zwirble das geschlossene Ende des Papiers oder des Stoffes zu einer Spitze.

Spritze einen Tropfen Klebstoff in das Loch der Kastanie. Drücke dann die Spitze des Papier - oder Stoffbüschels mit Hilfe des Handbohrers in das Loch der Kastanie - und los geht es, wer wirft am besten?

Experiment: Zitterschrift

Wenn ich Hausaufgaben mache, schlage ich gern meine Beine übereinander und wippe damit. Das geht automatisch. Dann habe ich mal versucht, ob man vielleicht mit den Beinen kreisen und nebenbei schreiben kann. Gar nicht so einfach!!

Und – wie sieht dein Blatt aus? Wahrscheinlich geht es dir genauso wie uns: Wir konnten uns nur auf eine Sache konzentrieren. Wenn wir mit den Füßen exakte Kreise drehten, war die Schrift total wackelig. Dann versuchten wir ordentlich zu schreiben – prompt gelangen uns die Kreise nicht mehr.
Sieht also ganz so aus, als dass man sich bei einer so kniffligen Sache wie dem Schreiben nicht ablenken lassen sollte. Seit wir das ausprobiert haben, lasse ich auch den Radio und die Stereo-Anlage während der Hausaufgaben aus. Und siehe da: Ich bin schneller fertig und mache weniger Fehler!

Backen: zzzebra-Kekse

Hanna-Zebras Lieblings-Kekse! Klar, dass sie nicht nur zu Weihnachten, sondern das ganze Jahr über schmecken und lecker aussehen. Ein paar Stunden Zeit und ein wenig Geduld beim Zubereiten musst du dafür schon aufbringen. Doch es lohnt sich!

Zutaten für ein Blech: 200 g Mehl, 120 g Zucker, 175 weiche Butter, 2 Esslöffel Kakao, eine Esslöffel Zucker, ein Esslöffel Milch

So wird's gemacht:
Die Butter in kleinere Stücke zerteilen, mit dem Mehl und dem Zucker in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in der Mitte in zwei Hälften teilen. Eine Hälfte wird in Folie gewickelt und kommt für eine Stunde in den Kühlschrank. Die andere Hälfte mit dem Kakao, dem restlichen Zucker und der Milch verkneten. Den dunklen Teig auch eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen.

Den hellen Teig auf einer leicht bemehlten Fläche zu einem dünnen Viereck ausrollen. Dann daneben den dunklen Teig ebenfalls in der gleichen Größe ausrollen. Die braune Teigplatte vorsichtig auf die helle Teigplatte legen. Den „Doppeldecker-Teig" in der Mitte des Vierecks durchschneiden und die Teigplatten aufeinander legen. Jetzt liegen vier Teigplatten – hell, dunkel, hell, dunkel – übereinander. Die Teigplatten noch einmal im Kühlschrank 30 Minuten ruhen lassen.

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, in ½ cm dicke Scheiben schneiden und vorsichtig auf das Backblech legen. Nach zehn bis 12 Minuten sind Hanna-Zebras Lieblingskekse fertig. Doch Vorsicht beim Herausnehmen und Naschen - das Blech und die Kekse sind sehr heiß!

Konzentration: Der Dickste

Schon immer war dieses Spiel eine Mischung aus Kribbeln im Bauch und Spaß am Gewinnen. Oje, gleich platzt der Luftballon!

Jeder Spieler bläst seien Luftballon so dick auf, bis es nicht mehr dicker geht. Wer meint, dass sein Ballon nicht mehr dicker werden kann, verknotet ihn und lässt ihn messen. Mit einem Maßband wird der Umfang jedes Luftballons gemessen. Der dickste Ballon gewinnt. Oder passt vielleicht doch noch ein wenig Luft hinein? Neeiiin, peng, geplatzt!

Basteln: Hagebutten-Ketten

Die Natur hat viele schöne Dinge, mit denen sich tolle Sachen machen lassen. Ende September, Anfang Oktober kannst du zum Beispiel eine wunderschöne Hagebutten-Kette herstellen.

Du brauchst: Hagebutten, Nadel, Faden

Es ist ganz einfach; du pflückst dir ein paar Hagebutten die an einer Hecke wachsen. Weiche Früchte sind am besten geeignet. Durchsteche die Hagebutten mit der Nadel und reihe sie auf einem festen Faden zu einer Kette auf.

Lasse die Hagebutten-Kette ein paar Stunden bei schwacher Hitze auf einem Blech im Ofen trocknen. Bevor du deine Kette umlegst, muss du sie erst einmal abkühlen lassen.

Horoskop: Apfel-Horoskop

Mit einem Apfel oder mit Apfelkernen kannst du deine Zukunft deuten.

Stelle dich vor einen Spiegel und drücke einen frischen Apfelkern fest gegen deine Stirn. Sage im Stillen schnell das Alphabet auf A, B, C, D..... Der Buchstabe, bei dem du angelangt bist, wenn der Kern herunterfällt, ist der Anfangsbuchstabe des Freundes, den du treffen wirst.

Kartenspiel: Auktions-Pitsch

Auktions-Pitsch ist eine Variante für vier bis sieben Spieler. Wenn ihr mindestens vier und höchstens sieben Kinder und Erwachsene seid, dann könnt ihr Auktions-Pitsch, eine raffinierte Variante von Seven-up, spielen. Der Clou dabei ist, dass hier mit Ansage gespielt wird, dass heißt, es wird  ähnlich wie bei einer Auktion ein Gebot gemacht.

Auktions-Pitsch funktioniert so:
Jeder Spieler bekommt sechs Karten, eine Trumpfkarte wird nicht extra ermittelt. Der Reihe nach kann jeder Spieler ansagen, wie viele Punkte er erreichen wird. Die höchstmögliche Punktzahl ist 4. Die erste Karte des Spielers, der die höchste Punktzahl angesagt hat, bestimmt die Trumpffarbe. Wenn ein Spieler, der eine Ansage gemacht hat, tatsächlich diese Punkte erreicht, darf er alle Punkte aufschreiben, der er erzielt hat. Wenn nicht, werden diese Punkte von seinem Konto abgezogen oder als Minus-Punkte vermerkt und später verrechnet. Auch die übrigen Spieler, die keine Ansage gemacht haben, schreiben ihre Punkte auf, z.B. für Trumpf As einen Gewinnpunkt. Wer es als erster sieben Punkte erreicht, hat gewonnen!

Basteln: Marmorsand

Manchmal ist einfach alles öde. Niemand ist da, mit dem man spielen könnte. Huaaah, wie langweilig! Das muss doch gar nicht sein: Du könnstet diese schöne Idee ausprobieren!

Um selbst Marmorsand herzustellen brauchst du: ein hohes Glas, feinen Sand (am Besten Vogelsand), Wasserfarben, Holzkugeln mit Loch, Bindfaden, mehrere kleine Schüsseln

 

In den kleinen Schüsseln wird der Sand mit Wasserfarben in verschiedenen Farben gefärbt. Eine Schüssel mit rot, eine Schüssel mit grün, usw. Du kannst so viele Farben anrühren, wie du willst und wie in das Glas hineinpassen werden. Die verschiedenen Sandfarben müssen jetzt sehr gut trocknen. Meine Farben trocknen auf Großvaters Kachelofen. Damit sie schneller trocknen, rühre ich sie ab und zu durch.

Schütte eine Schicht Sand in ein hohes Glas (z.B. ein Würstchenglas) und lege eine Kugel am Bindfaden direkt am Rand in den Sand. Der Faden hängt über den Rand des Glases. Schütte noch eine Schicht Sand darauf und platziere abermals eine oder zwei Kugeln am Rand. Fahre so fort, bis das Glas mit bunten Sandschichten und vielen Holzkugeln gefüllt ist. Jetzt kommt der spannendste Moment. Ziehe die Holzkugeln vorsichtig an den Fäden aus dem Glas. Schau dir das an: Wie schön sich die Sandfarben vermischen!

Tiere: Vergessliches Eichhörnchen

Am 23. September beginnt der Herbst. Den Herbst mag ich auch gern. Da kann ich wieder Nüsse, Eicheln, Kastanien und Bucheckern sammeln. Ich bin nicht die einzige, die sammelt. Auch Eichhörnchen bereiten sich fleißig auf den Winter vor. Sie graben Löcher von ungefähr 5cm Tiefe in die Erde und legen dort einen Wintervorrat von Nüssen und Früchten an.

Manche Eichhörnchen sind etwas vergesslich. Sie finden die vergrabenen Nüsse nicht wieder und so kann es sein, dass an der Stelle im nächsten Jahr ein Baum wächst. Ich glaube ich werde es den Eichhörnchen nachmachen.

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