Blasen aus der Röhre

Du brauchst: Seifenblasenmischung, mehrere Blechdosen gleicher Größe, Dosenöffner, Zange, breites Klebeband

Wenn du dir im Spielwarenladen Seifenblasenflüssigkeit kaufst, ist ein kleiner Pustering dabei. Du kannst natürlich auch Ringe in allen Größen selbst basteln. Die andere Möglichkeit sind Pusteröhrchen, und wahrscheinlich hast du auch schon mal mit einem Strohhalm Seifenblasen gemacht. Aber warum probierst du es nicht mal mit einer richtig großen Pusteröhre?

Zuerst kannst du es mal mit einer einzigen Dose versuchen. Du entfernst mit dem Dosenöffner den Deckel und den Boden, so dass du eine Röhre erhältst. Damit du dich nicht schneidest, drückst du mit einer breiten Zange den scharfen Rand flach nach innen. Dann machst du die Dose natürlich noch richtig sauber – oder soll etwa eine Erbse oder ein Maiskorn in deiner Seifenlauge schwimmen...?

Die fertige Röhre tunkst du so in die Seifenblasenmischung, dass sich eine Seite mit Seifenhaut überzieht und das Ganze ein bisschen wie ein Fernrohr aussieht. Du pustest sachte hinein, bis sich eine Seifenblase bildet. Leichtes Schwenken der Röhre lässt die Blase davonschweben.

Indem du zwei oder mehrere Dosen vorbereitest und mit breitem Klebeband aneinander klebst, kannst du deine Röhre verlängern. Du wirst staunen: Durch ein längeres Rohr lassen sich die Seifenblasen noch besser pusten, und sie platzen auch nicht so leicht. Das liegt daran, dass der Luftstrom deines Atems durch die größere Entfernung gleichmäßiger wird.