Kohlrabi

Kohlrabi ist eine runde Leckerei, die zur Familie der Kohlgewächse gehört. Am besten schmeckt es, wenn die Knolle so groß wie ein Apfel ist. Da solltest du deinen selbst angebauten Kohlrabi also ernten! Ich für meinen Teil könnte ständig Kohlrabi futtern, und zwar roh oder gekocht. Lecker! Dabei essen wir nicht die ganze Pflanze, sondern eigentlich nur ihren dicken Stamm, die sogenannte Knolle.

Kohlrabi kannst du leicht selbst anpflanzen: Du kannst loslegen, sobald sich die Erde im Frühling erwärmt hat. Ziehe 2 cm tiefe Furchen. Zwischen den Furchen lässt du 30 cm Platz. Wenn die Erde trocken ist, solltest du sie vor der Saat noch einmal gießen. Warte dann, bis das Wasser in die Erde gesickert ist. Im Abstand von 15 cm säst du jeweils 3 Samen.

Wenn die ersten Blättchen aus der Erde hervorgucken, musst du die Pflanzen aussortieren. Reiße dazu aus jeder Gruppe die beiden mickrigsten Pflänzchen aus der Erde.

Wenn die Blätter der übrig gebliebenen Pflanzen sich erneut berühren, solltest du wieder ausdünnen, und zwar so, dass nur noch alle 15 cm ein Pflänzchen steht.

Im Hochsommer musst du Kohlrabi besonders oft gießen. Achte außerdem darauf, dass dein Beet frei von Unkraut ist. Anfang August kannst du dann ernten!

„Guten Appetit!

Die alten Griechen glaubten Folgendes: Eines Tages musste Gott Zeus ein kniffliges Problem lösen. Wie das dann eben so ist, kam er dabei mächtig ins Schwitzen. Als seine Schweißtropfen also auf die Erde fielen, entstand aus ihnen die erste Kohlpflanze. Na ja. Sicher ist jedoch, dass unser heutige Kohl von einem Kohlgewächs abstammt, das an den Stränden des Mittelmeeres zuhause war. Schon seit mindestens 5000 Jahren pflanzen die Menschen Kohl an. Puh, ist das lange! Zur Zeit der Pharaonen – so nannte man die Könige von Ägypten – glaubte man an eine magische Kraft im Kohl. Daher konnten die Ägypter gar nicht genug von diesem Gemüse bekommen.