LABBÉ Verlag
Mellvil - Ein Kinderforum zum Klarkommen

Mellvil-Test: Wie gehst du mit deinen Gefühlen um?

Wut, Enttäuschung, Freude, Begeisterung, Trauer… Es gibt schöne und unangenehme Gefühle. Egal, wie man "drauf" ist - Gefühle kann und soll man nicht unterdrücken. Was tun? Es geht darum, richtig mit den Gefühlen umzugehen. Der Test hilft dir herauszufinden, wie gut du mit deinen Gefühlen klarkommst.

Los geht es!

Zu Hause erzählst du einmal beiläufig, dass du gerne Reiten lernen möchtest. Bald darauf ist dein Geburtstag. Deine Eltern schenken dir einen Reitkurs; deine Großeltern spendieren die Ausrüstung. Wie reagierst du?
 
A. Laut jubeln und den Leuten um den Hals fallen ist absolut nicht mein Ding. Ich sage allen, dass ich mich freue und dass ich das Geschenk supernett finde.
 
B. Ich würde am liebsten an die Decke springen oder um den Tisch mit den Geschenken tanzen, so sehr freue ich mich. Doch das geht nicht. Stattdessen grinse ich bis zu den Ohren und sage allen, dass ich mich sehr freue.
 
C. So eine Überraschung, damit habe ich wirklich nicht gerechnet! Natürlich sieht mir jeder an, dass ich mich riesig freue.
 
D. Ich bin so was von hin und weg, dass ich fast platzen könnte vor Glück. In solchen Situationen müssen meine Lieben einiges verkraften: Ich umarme sie, so fest ich nur kann; dazu gibt’s für jeden einen dicken Kuss!

 
Stell dir vor, deinem Haustier passiert etwas ganz Schlimmes. Oder jemandem aus deiner Familie stößt etwas zu. Wie, glaubst du, würdest du reagieren? (Vielleicht hast du eine solche Situation bereits erlebt und findest in den Antworten deine Reaktion wieder.)
 
A. Ich bin ziemlich verzweifelt und würde am liebsten nur noch heulen. Das mache ich aber nicht. Ich finde es peinlich, wenn man sich vor anderen gehen lässt.
 
B. Ich bin ein wenig durcheinander, aber so richtig traurig bin ich nicht. Es ist ein komisches Gefühl, wenn man merkt, dass man von einem schlimmen Ereignis, über das andere völlig verzweifelt sind, so wenig berührt ist.
 
C. Ich heule nur noch, schreie ganz laut. Meine Eltern versuchen mich zu beruhigen, aber nichts hilft. Ich sperre mich in mein Zimmer ein und will einige Stunden mit niemandem etwas zu tun haben.
 
D. Ich weine still vor mich hin. Dann gehe ich in mein Zimmer und weine noch eine Weile weiter. Nach einer Weile wird es besser und ich kann mit den anderen über das, was passiert ist, reden.

 
Du hast einen besten Kumpel bzw. eine beste Freundin. Ihr versteht euch bestens und mögt euch richtig gern. Sagst du deinem Kumpel bzw. deiner Freundin, wie viel dir an ihm bzw. ihr liegt?
 
A. Nein, wir reden nie darüber. Wir haben viele gemeinsame Interessen und können auch über Probleme reden. Das ist es, was unsere Freundschaft ausmacht. Darüber, dass man sich mag, braucht man nicht extra reden.
 
B. Ich mag meine Freundin bzw. meinen Kumpel wahnsinnig gern. Aber ich möchte nicht darüber reden. Ich glaube, er bzw. sie weiß es ohnehin.
 
C. Wir mögen uns sehr gern und wir zeigen das auch. Ich finde es nicht peinlich, wenn ein Mädchen ihre beste Freundin mit einem Küsschen begrüßt oder ein Junge seinem Kumpel auf die Schulter klopft. Die vielen kleinen Dinge, die wir uns schenken, und die Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse sind meine besonderen Schätze.
 
D. Hin und wieder sage ich schon, dass ich ihn bzw. sie total nett finde.

 
Der Trainer deiner Mannschaft macht dich für etwas verantwortlich, was du nicht getan hast. Was sagst du?
 
A. Anfangs bin ich einigermaßen ruhig und sage, dass ich das nicht war. Wenn er das nicht einsieht, dann brülle ich ihn an und haue mit der Hand auf den Tisch. Ich lasse mir solche Dinge nicht bieten, auf keinen Fall! Ich weiß natürlich, dass das nichts bringt, aber ich kann eben nicht anders.
 
B. Ich stehe wie ein begossener Pudel da und weiß nicht, was ich sagen soll. Ich versuche zu verstehen, warum er glaubt, ich sei schuld. Ich kann leider nicht beweisen, dass ich es nicht war. Also muss ich mich damit abfinden, dass es mir an den Kragen geht.
 
C. Ich würde am liebsten laut schreien, dass ich das nicht war. Aber das mache ich nicht. Ich weiß nicht, wie ich ihm erklären soll, dass ich das nicht war – beweisen kann ich es nicht. Ich ärgere mich tierisch, dass ich mich nicht richtig wehren kann!
 
D. Ich sage ihm höflich, dass er mich zu Unrecht beschuldigt. Natürlich widerspricht er mir. Dann sage ich noch mal klipp und klar (und natürlich ein wenig lauter), dass ich das nicht war. Ich wehre mich, so gut ich kann.

 
Morgen findet eine Prüfung statt. Wenn du eine Vier schreibst, schaffst du die Klasse. Wenn nicht, fällst du durch. Du möchtest unbedingt mit deinen Klassenkameraden zusammenbleiben. Außerdem bekommst du mit deinen Eltern Ärger, wenn du das Schuljahr wiederholen musst. Wie geht es dir am Abend vorher?
 
A. Ich bin wahnsinnig aufgeregt. Nach außen tue ich aber so, als wäre ich die Ruhe selbst. Ich will mir nicht anmerken lassen, wie nervös ich bin.
 
B. Ich habe ziemlich Bammel. Mit meinen Eltern möchte ich nicht so gerne darüber reden. Deshalb rufe ich meine beste Freundin an. Später schreibe ich alles in mein Tagebuch. Das hilft!
 
C. Ich bin ganz ruhig. Ich habe mich vorbereitet, so gut es ging. Jetzt kann ich nur noch warten. Es kommt eben, wie´s kommt.
 
D. Ich bin schon den ganzen Tag total zappelig und mache alle Leute um mich herum verrückt. Das nervt, aber ich kann eben nicht anders!

 
Ein älterer Junge aus deiner Schule quatscht dich seit einiger Zeit im Bus immer wieder doof an und macht sich über dich lustig. Wie fühlst du dich dabei und was machst du?
 
A. Ich sage und habe ihm immer wieder gesagt, dass er aufhören soll, aber das hat nichts gebracht. Jetzt überlege ich mit meiner Freundin bzw. meinem Freund, wie ich mich besser wehren kann.
 
B. Ich würde ihm am liebsten ins Gesicht springen, so wütend bin ich auf den Kerl. Aber das geht natürlich nicht. Ich versuche ihn zu ignorieren, aber das hilft auch nicht. Mit anderen möchte ich nicht so gerne darüber sprechen. Es ist so unangenehm, wenn man sich als Opfer darstellt.
 
C. Ich lasse mir das kein einziges Mal gefallen. Schon vom ersten Tag an habe ich ihn genauso blöd angequatscht wie er mich!
 
D. Ich werden schon nervös, wenn ich ihn sehe, und versuche ihm auszuweichen. Das bringt nicht viel. Bald, und das hoffe ich sehr, ergibt sich eine Situation, wo ich ihm seine Gemeinheiten so richtig heimzahle.

 

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