pagehead, PRELOAD pagebg, PRELOAD pagefoot, PRELOAD
LABBÉ Verlag
Mellvil - Ein Kinderforum zum Klarkommen

Leseschalter | Schrift Schrift verkleinern Schrift vergrößern | zurück | vor | zappen

Täter zu einer Straftat anstiften
[Anstiftung zu einer Straftat]

Du gehst mit deiner Freundin in einen Klamottenladen. Dort entdeckt sie eine tolle Bluse. Leider reicht ihr Geld nicht. Auch du hast nicht genügend dabei. Was tun? Deine Freundin überlegt, ob sie sich die Bluse zurücklegen lässt. Da hast du eine Idee: "Lasse sie doch mitgehen!" Gesagt, getan!

Pass auf!
Wer andere auf die Idee bringt und zu dem Entschluss bewegt, eine rechtswidrige Tat zu begehen, macht sich der Anstiftung zu einer Straftat schuldig. Dabei spielt es keine Rolle, welche Straftat der Täter begeht. Wer jemandem einredet, zu klauen, Dinge kaputt zu machen, andere zu verletzen, einen Brand zu legen usw. stiftet ihn zu einer Straftat an.

Wenn du erwischt wirst
Die Strafe, die du erwarten musst, wenn du der Anstiftung zu einer Straftat angeklagt bist, richtet sich nach der Straftat. Im Erwachsenenstrafrecht, das heißt bei Tätern über 21 Jahren, gilt: Der Anstifter zu einer Straftat wird genauso bestraft wie der Täter. Im Jugendstrafrecht, bei dem der erzieherische Nutzen im Vordergrund steht, kann es vorkommen, dass die Strafe für den Anstifter höher ausfällt als für den Täter. Die Höhe der Strafe richtet sich dabei immer nach dem Einzelfall.

Kinder bis 14 Jahre sind nicht strafmündig. Das bedeutet, dass du nicht vor Gericht kommst und daher auch nicht verurteilt werden kannst. Doch auch bei Kindern haben Straftaten Folgen: Das Jugendamt kann eine Akte über dich anlegen, in der deine Straftaten verzeichnet sind. Außerdem kann es Erziehungsmaßnahmen anordnen. Bei Jugendlichen, die zwischen 14 und 18 Jahre, in Ausnahmen bis 21 Jahre alt sind, wird Anstiftung zu einer Straftat vor dem Jugendgericht nach dem Jugendstrafrecht verhandelt.

Wenn du der Anstiftung zu einer Straftat beschuldigt wirst, musst du bei der Polizei nur Angaben zu deiner Person machen. Die Polizei ist verpflichtet, dich auf deine Rechte hinzuweisen, und zwar: du brauchst keine Angaben zur Sache, also zur Anstiftung zu einer Straftat zu machen; du darfst eine Person deines Vertrauens, etwa deine Eltern, und einen Rechtsanwalt hinzuziehen.

Denk daran

Anstiftung zu einer Straftat liegt vor, wenn du jemanden zu dem Entschluss bewegst, eine rechtswidrige Tat zu begehen.

Wer jemanden auffordert, eine Straftat zu begehen, um damit eine Mutprobe zu bestehen, macht sich ebenfalls wegen Anstiftung zu einer Straftat strafbar.

Wie findest du die Seite "Anstiften"?
| Seite bewerten [3]

Artikel versenden

Einfach Karte ausfüllen und per E-Mail an Freunde verschicken!

Dein Name:

Deine E-Mail:

Name des Empfängers:

E-Mail des Empfängers:

Deine Nachricht:



Artikel versenden

Sorry!
Beim Versenden ist leider ein Fehler aufgetreten:




Artikel versenden

Vielen Dank!
Deine Nachricht an wurde erfolgreich versendet. Wenn du möchtest, kannst du noch eine weitere Mail versenden:

Shop
Shop
Shop
Shop
Shop
Shop
Shop
Shop