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Mellvil - Ein Kinderforum zum Klarkommen

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Schlaf und Gehirn

Was ist Schlafen? Ist doch klar - das Gegenteil von Wachsein. Aber was ist das genau? Während wir schlafen, nehmen wir unsere Umwelt nicht mehr wahr, das aktive Bewusstsein ist ausgeschaltet. Dennoch arbeitet das Gehirn weiter. Sonst könnten wir nicht träumen oder schlafwandeln. Doch was passiert im Kopf, während wir schlafen? Die Schlafforschung, die es seit rund 100 Jahren gibt, versucht eine Antwort darauf zu geben. Anfangs, in den 1920er Jahren, konnten die Forscher die Schlafenden nur beobachten und sie, nachdem sie aufgewacht waren oder man sie geweckt hatte, über ihren Schlaf befragen. Mit dieser Methode kann man nur wenig über den Schlaf erfahren. Der Durchbruch kam im Jahr 1935, als man erstmals die elektrischen Ströme, die im Gehirn auch während des Schlafes fließen, messen konnte.

Wie man den Schlaf untersucht
Um die Elektrizität im Gehirn zu messen, muss man nur Elektroden an den Kopf anschließen. Das tut nicht weh, der Kopf wird dabei nicht verletzt. Von den rund 30 Elektroden, die auf dem ganzen Kopf verteilt sind, geht ein Draht zu einem EEG-Apparat, der die elektrischen Gehirnströme aufzeichnet. Wer seinen Schlaf untersuchen lassen will, geht am besten in ein Schlaflabor und legt sich dort, mit einer Haube voller Elektroden auf dem Kopf, schlafen.

Traumschlaf und Tiefschlaf
Wenn man sich die Aufzeichnung des EEG-Apparates ansieht, wird klar: Das Gehirn ist während des Schlafes mal mehr, mal weniger aktiv. Die Schlafzustände wechseln sich im Lauf der Nacht ab. Anfangs, direkt nach dem Einschlafen, ist der Schlaf noch sehr leicht. Nach einer Weile zeichnet der Apparat Deltawellen auf. Das bedeutet, dass sich der Körper im Tiefschlaf befindet. In dieser Phase sind wir völlig entspannt und können uns sehr gut erholen. Während des Tiefschlafs werden Reize nicht mehr weitergeleitet und somit auch nicht mehr im Gehirn "verarbeitet". Das Gehirn wird sozusagen auf "Standby" geschaltet. Der Tiefschlaf ist für die Gesundheit unverzichtbar: In dieser Schlafphase werden Wachstumshormone ausgeschüttet, Zellen teilen sich und ergänzen oder ersetzen beschädigtes Gewebe.

Nach etwa eineinhalb Stunden zeichnet der Apparat Wellen auf, die den Gehirnströmen im Wachzustand sehr ähnlich sind. Was ist passiert? Der Schlafende befindet sich im REM-Schlaf. REM steht für Rapid Eye Movement, was soviel wie "schnelle Augenbewegung" bedeutet. Tatsächlich bewegen wir im REM-Schlaf die Augen so schnell, als würden wir einen Film sehen. Und so ähnlich ist es ja auch: Wir träumen. Wenn man während dieser Schlafphase geweckt wird, kann man sich sehr gut an seinen Traum erinnern.

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