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Mellvil - Ein Kinderforum zum Klarkommen

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Der Tod – was ist das?

Der Tod ist das Ende des Lebens. Den Übergang vom Leben zum Tod nennt man Sterben. Wenn ein Lebewesen – egal, ob einzellig oder mehrzellig, eine Pflanze, ein Tier oder ein Mensch – tot ist, dann nimmt dieses Lebewesen keine Energie mehr zu sich, es findet kein Stoffwechsel mehr statt, es gibt keine Ausscheidungen mehr, das Lebewesen kann sich nicht mehr aus eigener Kraft bewegen und kann sich nicht mehr fortpflanzen.

Doch nicht nur lebende Organismen entstehen und vergehen. Alles, was es im Universum gibt, entstand eines Tages und es wird auch eines Tages wieder verschwinden. Das Werden und Vergehen beruht auf einem Naturgesetz, dem zweiten Gesetz der Thermodynamik. Es besagt, dass, je länger die Zeit voranschreitet, das Chaos immer größer wird. Wie ist das zu verstehen? Chaos ist das Gegenteil von Ordnung. Um Ordnung zu schaffen, ist Energie notwendig. Sobald die Energie zu Ende geht, zerfällt die Ordnung – es herrscht Chaos. Was hat dieses Naturgesetz mit dem Sterben und dem Tod zu tun? Wenn wir das Leben als einen wohlorganisierten Organismus verstehen, der einige Zeit mit Hilfe von Energie funktioniert, dann ist der Tod die Unordnung. Nach einer gewissen Zeit geht die Ordnung verloren, das Chaos nimmt immer mehr überhand, schließlich tritt der Tod ein.

Der Tod als Bedingung für neues Leben
Wenn eine Pflanze, ein Tier oder gar ein Mensch stirbt, macht uns das traurig. Das ist völlig in Ordnung – der Tod ist ein Abschied für immer und meist ein großer Verlust. Gleichzeitig gilt aber: Ohne Tod kein neues Leben. Wie ist das gemeint?

Lebewesen entwickeln sich von Generation zu Generation weiter. Je besser eine Pflanze oder ein Tier an die Umgebung angepasst ist, umso leichter kann sie bzw. es sich ernähren und sich fortpflanzen.

Der Tod schafft im wahrsten Sinn des Wortes Platz für neues Leben. Stell dir vor, keine Pflanze, kein Tier, kein Mensch würde sterben. Unser Planet wäre in kürzester Zeit völlig überwuchert und übervölkert – und niemand hätte mehr Platz zum Leben.

Der Tod schafft Platz für Neues
Stell dir vor, wir Menschen wären unsterblich. Das ist ein schöner, aber auch ein etwas unheimlicher Gedanke. Wieso unheimlich? Was wäre, wenn alte Menschen nicht mehr sterben würden? Zurück zum Tod: Der Tod schafft Platz für neue Lebewesen, teils weiterentwickelte, teils für ganz neue Ideen. Diese Entwicklung nennt man auch Evolution. Nur indem das Alte nach einer gewissen Zeit verschwindet, kann sich das Neue etablieren. Der Tod schafft Platz für neues Leben.

Der Tod – ein Aspekt des Naturgesetzes vom Werden und Vergehen

Ein Lebewesen ist tot, wenn seine Lebensfunktionen erloschen sind: Es atmet nicht mehr, es kann sich nicht mehr fortpflanzen, nimmt keine Energie mehr zu sich und gibt auch keine Energie mehr ab.

Der Tod schafft Platz für neues Leben. Damit ist er eine notwendige Voraussetzung, dass sich das Leben weiterentwickeln kann.

Der Mensch ist die Säugetierart mit der höchsten Lebensdauer.

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