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Mellvil - Ein Kinderforum zum Klarkommen

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Sterben – früher und heute

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts, also vor noch rund 100 Jahren, starben bei uns die meisten Menschen zu Hause, im Kreis ihrer Angehörigen. Das ist heute meist ganz anders: Nur zwei von 100 Menschen sterben in den eigenen vier Wänden – alle übrigen im Krankenhaus oder im Seniorenheim, einige auch in speziellen Einrichtungen für Sterbende, Hospiz genannt.

Viele Menschen in Mitteleuropa haben noch nie einen Toten gesehen, geschweige denn einen Toten berührt. Auch hier gibt es in der modernen, christlich-europäischen Welt große Unterschiede: In den USA und in Russland ist es üblich, dass die nächsten Angehörigen und engsten Freunde beim Begräbnis am offenen Sarg Abschied von dem Toten nehmen.

Warum war man früher weniger zurückhaltend, wenn es um den Tod ging? Schwere Krankheiten und – natürlich – der Tod waren Teil des Alltags. Krankheiten wurden zu Hause kuriert, und wenn eine Heilung nicht mehr möglich war, dann starb man auch zu Hause. Damals kümmerten sich die Familienangehörigen und kein Bestattungsinstitut um den Toten: Er wurde fürs Totenbett eingekleidet, aufgebahrt und zuletzt in den Sarg gelegt. Sogar den Sarg stellte man selbst her.

Man kann davon ausgehen, dass die Menschen damals genauso sehr trauerten wir heute. Aber anders als heute waren der Tod und alles, was dazugehört, ein Teil des Alltags: Es kam immer wieder vor, dass jemand im engeren und entfernteren Familienkreis starb. Bei den Nachbarn war es ebenso – der Tod war nichts, was außerhalb der vier Wände stattfand und nur alte Menschen traf. Ob alt oder jung, immer wieder wurde jemand aus der Familie schwer krank und starb zu Hause.

Und heute? Viele haben Angst, wenn sie einen Toten sehen. Der Tod und die Toten sind uns sehr fremd. Deshalb sind die meisten froh, wenn sich andere um die Toten kümmern und sie für die Bestattung vorbereiten.

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