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Esche (Fraxinus excelsior)

Die Esche kannst du wieder gut an den Blättern erkennen. Jedes Blatt hat einen langen und dünnen Stiel mit 9 bis 15 spitzen, grünen Blättchen.

Der grüne Farbstoff in den Blättern heißt auch Chlorophyll. Er fängt Sonnenenergie ein, die bei der Photosynthese gebraucht wird, also beim Aufbau von Zuckernahrung. Aber das habe ich dir ja schon bei der Rotbuche erzählt. Das Blattgrün ist ein besonders wichtiger Stoffe auf unserem Planeten. Ohne ihn müssten alle Pflanzen verhungern und somit auch die Tiere, die von Pflanzen leben. Was würden dann die Raubtiere oder wir Menschen essen?

Eschenholz ist sehr vielseitig. Man benutzt es im Flugzeugbau, Waggonbau, bei Sportgeräten und bei den Stielen von Arbeitsgeräten.

Großvater hat mir erklärt, warum Wissenschaftler den Namen Fraxinus excelsior für die Esche gebrauchen. Das „excelsior“ bedeutet „hochgewachsen“, denn der Baum steht ganz aufrecht, als wolle er den Himmel berühren. - Vielleicht war das ja der Grund, warum die alten Wikinger glaubten, die Welt sei eine riesige Esche. Diese Weltesche nannten sie "Yggdrasil". In den höchsten Zweigen wohnten die Götter, und nur sie konnten Yggdrasil aus der Höhe sehen. In der Mitte von Yggdrasil lebten die Menschen auf einer Erdscheibe, und am Rande der Scheibe versteckten sich böse Riesen. An der Wurzel saßen schließlich die drei Nornen. Sie waren Schicksalsgöttinnen und sponnen kein Garn sondern Schicksalsfäden, mit denen sie die Zukunft der Menschen bestimmten.

Es gibt aber noch eine andere Legende. Bei den Indianern erzählte man sich, dass der Schöpfungsgott einen Pfeil in eine Esche geschossen hat, woraus dann der erste Mensch geboren wurde.

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