LABBÉ Verlag
Zzzebra - Das Web-Magazin für Kinder

Herr Winter

Herr Winter stammt vom Kaukasus. 
Er ist ein alter Mann, 
Hat einen Wickel um die Brust 
Und sieben Mäntel an. 

Wenn der alte Herr Winter wirklich aus dem Kaukasus komm, dann soll er bitte einen großen Sack voller Schnee mitbringen, das wäre schön! Dann glitzert und leuchtet der Schnee in dieser finsteren Jahreszeit und deckt alle grauen Farben zu. 

Und jetzt Juhu ... am 24. Dezember ist Weihnachten! Ich bin schon ganz zappelig bei dem Gedanken und kann es kaum erwarten. Jetzt wird es höchste Zeit für Wunschzettel, Weihnachtskarten und natürlich für den Adventskalender.

Basteln: Schachtelwicht

Ooooooh, wo kommt der Kasper her? Und wohin ist er so schnell wieder verschwunden? Noch einmal an der Murmel ziehen und schwupp - da ist er wieder.

Du brauchst: 1 leere Streichholzschachtel, Stoffrest, 1 Holzperle, Wolle oder Bast, Kleber, Stopfnadel, 20 cm festen Faden, 2 kleine Perlen

Klebe einen Kasper in das Innenteil einer leeren Streichholzschachtel. Nimm einen Stoffrest als Körper und eine Holzperle mit aufgemaltem Gesicht und Haaren aus Wolle als Kopf.

Durchsteche die Hülle der Streichholzschachtel vorne und hinten mit einer dicken Stopfnadel. Ziehe einen 20 cm langen, festen Faden hindurch und knote je eine kleine Perle an seine Enden. Schiebe nun das Innenteil der Schachtel wieder in die Hülle. Der Faden gibt nach. Ziehst du nun an einem Fadenende, schiebt sich der Kasper wie von Zauberhand nach oben.

Lecker: Dattelpralinen

Du brauchst 50 Datteln, 50 g Honig (oder Rübenkraut), 2-3 TL Zitronensaft, 50 Walnussviertel (oder 50 Haselnüsse oder 50 Cashewkerne), Weizenkeime, 1 Küchenmesser, 1 Brettchen, 1 Zitruspresse, 1 Nussknacker, 1 kleine Schüssel.

Entkerne die Datteln und ersetze jeden Kern durch ein Walnussviertel. Mische das Rübenkraut mit dem Zitronensaft. Wälze die Datteln darin und bestreue sie mit Weizenkeimen.

Musik: Nuss-Musik

Aus der Haselnussschale wurden früher auch kleine Pfeifen gemacht. Dazu schleifst du den oberen Teil der Schale an einem Stein ab, bis der Kern herausfällt.

Die Kanten werden noch glatt geschmirgelt und dann kannst du auf der Schalenkante Töne blasen, so wie auf einer leeren Flasche.

Gedicht: Das Weihnachtsbäumlein

[von Christian Morgenstern]

Es war einmal ein Tännlein
Mit braunen Kuchenherzelein
Und Glitzergold und Äpflein fein
Und vielen bunten Kerzelein:
Das war am Weihnachtsfest so grün,
Als fing es eben an zu blühn.

Doch nach nicht gar zu langer Zeit,
Da stands im Garten unten,
Und seine ganze Herrlichkeit
War, ach, dahingeschwunden.
Die grünen Nadeln war´n verdorrt,
Die Herzlein und die Kerzlein fort.

Bis eines Tages der Gärtner kam,
Den fror zu Haus im Dunkeln,
Und es in seinen Ofen nahm -
Hei! Tat´s da sprühn und funkeln!
Und flammte jubelnd himmelwärts
In hundert Flämmlein an Gottes Herz.

Yoga: Brücke

Du legst dich auf den Rücken, ziehst deine Beine an und setzt deine Hände verkehrt herum neben dem Kopf auf. Deine Knie und Ellbogen sind nach oben gerichtet.

Dann hebst du dein Becken an undversuchst mit viel Kraft Arme und Beine gleichzeitig durchzudrücken, ohne dabei das Gleichgewicht zu verlieren. Versuche ruhig zu atmen und halte so lange in der Brückenstellung aus, bis ein anderes Kind vorsichtig und ohne anzustoßen unter der Brücke durchgekrochen ist. Zum Schluss senkst du das Becken wieder langsam auf den Boden und streckst Arme und Beine aus. Entspanne dich eine Weile in der Rückenlage.

Lustig: Feurige Spritzer

Neulich habe ich mir ganz gemütlich bei Kerzenschein eine Orange geschält – und plötzlich sprühten Funken! Seitdem mache ich mir öfter so ein weihnachtliches Feuerwerk.

Du drückst einfach ein Stück Schale von einer Zitrusfrucht – also einer Mandarine, Zitrone oder Orange – dicht vor der Kerzenflamme zusammen. Wenn das natürliche Öl aus der Schale in die Flamme spritzt, blitzt es, knistert und duftet!

Aufgepasst: Auch wenn's nur ein sehr kleines Feuerwerk ist, sollte ein Erwachsener dabei sein.

Geschenk: Stacheliger Weihnachtskaktus

Siehst du – pünktlich zur Weihnachtszeit blüht mein Weihnachtskaktus! Das war auch gar nicht schwer, denn den Kaktus habe ich selbstgemacht.

Du brauchst: Kleister, Zeitungspapier, einen stabilen Ast, Ton-Blumentopf, Spachtelmasse, Esslöffel, Eierkarton, mehrere Filtertüten, Deck- oder Plakatfarben, Wasserpott, Pinsel, Schere, Kleber, Zahnstocher, etwas Sand

Umkleistere mehr als die Hälfte des Astes mit Zeitungspapier. Lege am besten einen zusammengeknüllten, mit Kleister getränkten Zeitungspapierballen auf ein glattes Stück Papier und modelliere es, wieder mit viel Kleister, um den Ast. Wiederhole diesen Vorgang, bis eine kugelige Kaktusform entstanden ist. Der ‚Kaktus’ muss jetzt mindestens einen Tag und eine Nacht lang trocknen.

Rühre die Spachtelmasse je nach Größe des Tontopfes an. Wie das geht, steht auf der Packung. Fülle den Tontopf nicht ganz bis zum Rand mit Spachtelmasse. Stecke den Ast ganz in die Spachtelmasse und halte den Kaktus eine Weile fest. Du musst Dich ein wenig beeilen, denn die Masse wird schnell hart.

Male den getrockneten Kaktus mit Deckfarben oder Plakatfarben an. Schneide für die Blütenkelche drei Abschnitte eines Eierkartons ab: Schneide Zacken in die Ränder und bemale sie mit grüner Farbe. Die Blütenblätter entstehen aus Filtertüten: Bemale nur den unteren, geschlossenen Rand der Tüte mit roter Farbe. Bestreiche dann den mittleren Teil mit Wasser, die Farbe verläuft von ganz allein und färbt die Tüte in verschiedenen Rottönen. Schneide von den Filtertüten nach dem Trocknen an zwei Seiten den Falzrand ab. Falte die Tüte zweimal zusammen und schneide lange Zacken in den oberen Rand.

Halbiere die Zahnstocher und piekse sie als Stacheln in den Kaktus. Klebe die roten ‚Blütenblätter’ in die grünen ‚Blütenkelche’. Bestreiche die Unterseite der Blütenkelche mit Klebstoff, warte einen Moment und drücke die Blüten dann vorsichtig an den Kaktus.  Damit der Kaktus auch wirklich echt aussieht, streust du noch ein wenig Sand um den Kaktus in den Topf. Bitte nicht gießen ....!

Dein Körper: Wie schnell schlägt dein Herz?

Wie schnell schlägt dein Herz? Du kannst deinen Herzschlag hören.

Dazu brauchst du: eine leere Toilettenpapierrolle, eine Uhr mit Sekundenzeiger, einen Freund

Ist alles da? Na dann kann's ja los gehen! Presse das eine Ende der Rolle auf die Brust deines Freundes. Am anderen Ende lauschst du mit dem Ohr auf den Takt des Herzschlags - ba-dam, ba-dam, ba-dam... Jedes ba-dam ist ein Schlag. Die Anzahl deiner Herzschläge in einer Minute kannst du mit der Uhr feststellen. Zehn Sekunden lang zählst du die Schläge und multiplizierst sie dann mit sechs.

Kinder haben einen Puls von ungefähr 80 Schlägen in der Minute. Bei Erwachsenen geht der Puls etwas langsamer. Da schlägt er ungefähr 70 Mal in der Minute. Dafür ist das Herz eines Babys umso schneller. Jede Minute schlägt es 130 Mal!

Silvester: Feuerwerk

Mit vielen, vielen Wunderkerzen kannst du dein eigenes Feuerwerk veranstalten! Vielleicht hast du Glück, und es fällt in diesem Winter etwas Schnee. Im Schnee wirkt das Wunderkerzen-Feuerwerk ganz besonders feierlich.

Stecke die Wunderkerzen kreuzweise in die Erde oder auch in einen Blumenkasten. Wichtig ist, dass sich die Kerzen berühren, damit der Funke überspringen kann. Das Feuer wandert von einer Wunderkerze zur nächsten. (Wie bei allen Experimenten mit Feuer sollte auch beim Silvester-Feuerwerk eine erwachsene Person dabei sein.)

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