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Lagerfeuer II

Ob Cowboy, Indianer oder Pfadfinder, sie alle wissen genau, dass ein Lagerfeuer zu einer gefährlichen Sache werden kann, wenn man nicht richtig vorbereitet ist. Der Platz, den du zur Feuerstelle ernennst, muss gut überlegt sein. Denn ganz ungefährlich ist es nie, wenn man ein Feuer macht. Daher ist eine Feuerstelle am Wasser natürlich immer am sichersten. Untersuche zunächst den Boden: Feuchte Humuserde, steinige und sandige Böden sind die besten Feuerböden. Suche dir dagegen keinen Felsen als Feuerstelle aus. Da kann es nämlich passieren, dass der Stein von der starken Hitze zerspringt. Trockene Zweige und Laub kehrst du weg. Du schützt den Boden, indem du Steine darauf legst. Steine sollten auch das Feuer begrenzen. Dadurch kann es sich nicht so leicht ausbreiten. Untersuche auch die Umgebung: Der Platz soll ziemlich groß und windgeschützt sein. An den folgenden Plätzen solltest du deine Feuerstelle auf keinen Fall aufbauen: Unter Nadelbäumen, auf Heidekraut, Moos oder Torf, neben Ameisenhaufen oder Baumstümpfen. Wie du auf „Nummer Sicher“ gehst, zeige ich dir jetzt.

Grabe eine Grube, die so groß ist, dass ein Lagerfeuer locker hineinpasst, mit einer Tiefe von ungefähr 15 cm. Die ausgehobene Erde kannst du später noch nutzen.

Lege große Kieselsteine am Rand entlang um die Grube. Vorsichtshalber solltest du einen mit Wasser gefüllten Eimer und den Spaten in Reichweite stellen.

Verwende kleine trockene Äste zum Anzünden. Lehne die Zweige locker aneinander, damit das Feuer genügend Luft bekommt. Nach einer gemütlichen Runde am Lagerfeuer musst du das Feuer auch immer gut löschen. Dazu lässt du es erst mal ganz runterbrennen, so dass keine halbangebrannten Holzscheite mehr rumliegen. Dann schüttest du Wasser über das Feuer. So lange das Feuer qualmt, ist es noch nicht ganz aus. Bleibe deshalb eine Weile da und prüfe, ob das Feuer auch wirklich gelöscht ist.

Wenn du deine gemütliche Runde nicht an einer offiziellen Feuerstelle abgehalten hast, musst du Reste natürlich ganz wegräumen: Steine und übrige Holzscheite schiebst du auf die Seite. Abfälle darfst du natürlich auch nicht liegen lassen. Es ist jedoch keine gute Idee, die Abfälle einfach noch schnell ins Feuer zu werfen. Das stinkt und raucht ganz fürchterlich, und manches verbrennt auch gar nicht. Das musst du später dann aus der Asche fischen. Also, besser gleich sammeln und zuhause wegwerfen. Na klar, eine offizielle Feuerstelle musst du genauso aufräumen. Außerdem solltest du dort genauso viele Holzscheite beischaffen, wie du verbrannt hast. Am besten erledigst du das noch bevor du das Feuer anzündest, dann kann die gemütliche Runde ganz gelassen starten!

Entferne dich nie, wenn das Feuer noch brennt oder die Holzkohle noch glüht. Schaufle die zu Beginn ausgehobene Erde auf das Feuer, dann erlischt es von ganz allein. Es darf nicht das kleinste Fünkchen mehr zu sehen sein. Wenn du dann noch das Wasser darüber schüttest, kann nichts mehr passieren.

Spiele niemals mit dem Feuer, einem Feuerzeug oder Zündhölzern, wenn du alleine bist! Lies diese Seiten zusammen mit einem Erwachsenen.

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