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Maria Goeppert-Mayer

Maria Goeppert-Mayer (1906-1972)
Physikerin, Nobelpreisträgerin

Maria Goeppert wurde 1906 in Kattowitz, einer Stadt in Polen geboren und stammt väterlicherseits aus einer Professorenfamilie, die sieben Generationen weit zurückreicht. 1910 zog sie mit ihren Eltern - ihr Vater war Professor für Kinderheilkunde - nach Göttingen, wo sie Privatstunden nehmen musste, um ihr Abitur zu machen. 1924 begann sie ihr Mathematik-Studium in Göttingen, fand aber bald heraus, dass ihr die Physik mehr liegt und wechselte das Fach. Zu dieser Zeit war die Forschung im Bereich der Quantenmechanik eine ziemlich neue und sehr reizvolle Herausforderung.

1930 erwarb sie den Doktorgrad in Physik; bemerkenswert ist dabei vor allem, dass drei ihrer Prüfer, Born, Franck und Windaus, Nobelpreisträger waren. Kurz vor ihrer Promotion hatte sie Joseph Edward Mayer, ihren späteren Ehemann, kennen gelernt. 1930 ging sie mit ihm an die John Hopkins Universität nach Baltimore, doch damals, während der großen Wirtschaftskrise, dachte niemand daran, eine Professorin einzustellen.

Maria Goeppert-Mayer machte weiter - ohne Bezahlung und nur aus Freude an der Physik. 1939 ging sie mit Edward Mayer nach Columbia, wo sie in der Isotopenforschung arbeitete. Als sie 1946 nach Chicago wechselte, wurde sie zum ersten Mal in ihrer Karriere mit offenen Armen empfangen. Sie wurde als Professorin ans Institut für Kernforschung berufen, und das, obwohl sie damals noch keine umfassenden Kenntnisse auf diesem Gebiet besaß.

1948 begann sie ihre Forschungen über die Atomstruktur, ein Forschungsgebiet, an dem damals viele Wissenschaftler arbeiteten. Maria Goeppert-Mayer entwickelte die so genannte „Schalentheorie“, ein physikalisches Modell, das noch heute Gültigkeit besitzt. Für ihre Analyse der Atomstruktur wurde Maria Goeppert-Mayer 1963 als erste US-Amerikanerin mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Ihre letzte Station in ihrer Karriere führte sie an die Universität von Kalifornien in San Diego, wo sie seit 1960 als Professorin für Physik lehrte.

Obwohl sie nach einem Schlaganfall halbseitig gelähmt war, forschte sie noch mehr als ein Jahrzehnt lang weiter und förderte viele junge Frauen, die eine akademische Karriere anstrebten. Sie war Mitglied der National Academy of Sciences und der Akademie der Wissenschaften in Heidelberg. Maria Goeppert-Mayer starb am 20. Februar 1972 in San Diego.

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