LABBÉ Verlag
Zzzebra - Das Web-Magazin für Kinder

Leckermäuler aufgepasst

Fressen - das ist für meinen Hund Struppi so ziemlich das schönste auf der Welt. Sogar fast noch schöner als Spielen. Da er ständig Hunger hat, versucht er, wo er auch ist, etwas Leckeres zu ergattern. Draußen auf der Straße verwandelt er sich in eine Art Staubsauger. Seine Nase fährt auf der Erde entlang, und wenn er tatsächlich mal was Essbares findet – schwupps – ist es auch schon im Maul verschwunden. Als Struppi noch kleiner war, hat er oft gebettelt, wenn wir beim Essen am Tisch saßen. Mit großen Augen hat er uns angesehen und gehofft, dass wir ihm was abgeben würden. So ein verfressener Hund kann ganz schön anstrengend sein. Und wenn man nicht aufpasst, wird er ganz schnell viel zu dick. Am besten ist es, du gewöhnst deinem Hund das Betteln am Tisch ganz ab.

So habe ich es bei Struppi geschafft: Bevor wir uns an den Tisch gesetzt haben, hat Struppi erst mal sein Futter bekommen. Er war dann eine Weile beschäftigt und nachher so satt, dass ihn unser Essen gar nicht mehr interessiert hat.

Genau wie wir Menschen sollten auch Tiere zu festen Zeiten essen. Struppi bekommt zweimal am Tag sein Futter, und zwar morgens und abends nach dem spazieren gehen. Es gibt aber auch Hunde, die fressen nur einmal am Tag. Welpen haben öfter Hunger. Bis Struppi ungefähr vier Monate alt war, habe ich ihm vier- bis fünfmal am Tag etwas gegeben. Danach bekam er dann drei Mahlzeiten, solange er noch wuchs. Damit Struppi gesund und munter bleibt, braucht er Futter, das aus Fleisch und aus Gemüse besteht. Nur Fleisch zu fressen, ist nicht gesund. Dein Hund kann davon Probleme mit der Haut bekommen. Das Fell fängt dann ganz fürchterlich an zu jucken, und manchmal fallen sogar die Haare aus. Deshalb gebe ich Struppi drei Anteile Gemüse und nur einen Anteil Fleisch in seinen Napf.

Zwischen seinen Mahlzeiten darf Struppi ab und zu mal ein Leckerchen haben. Er bekommt aber nur etwas, wenn ich es bestimme. Nicht, wenn er darum bettelt. So lernt Struppi gleich, dass er sich nach mir richten muss. Am besten gibst du deinem Hund die Leckerlis als Belohnung. Trage immer ein paar kleine Hundekuchen in der Tasche. Wenn er sich besonders gut oder artig benommen hat, dann bekommt er dafür etwas zum Knabbern. Struppi gebe ich nur spezielle Leckereien für Vierbeiner. Von meinen Süßigkeiten darf er nichts haben, denn davon wird er krank. Struppis Hundekuchen kaufen wir im Zoogeschäft oder im Supermarkt, je nachdem, wo wir gerade einkaufen. Es gibt sie in vielen unterschiedlichen Geschmacksrichtungen: mit Huhn, Lamm, aus Gemüse und sogar aus Schokolade! Die mag Struppi besonders gern!

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