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Zzzebra - Das Web-Magazin für Kinder

Schwimmer in ruhigem Wasser

Kennst du Mark Spitz? Mark Spitz gewann bei der Olympiade in Mexiko City zwei Goldmedaillen, eine Silber- und eine Bronzemedaille. Damals war er erst achtzehn Jahre alt. In den nächsten vier Jahren schlug er 28 Weltrekorde im Wasser. Bei seiner zweiten Olympiade in München war er dann der allerbeste Schwimmer der Welt. Ob du's glaubst oder nicht, in München gewann er sieben Goldmedaillen! So viele Medaillen hat noch nie ein Sportler mit heim genommen.

Großvater hat mir erklärt, warum die Schwimmer heute so viel schneller schwimmen als damals: Die Schwimmer haben sich von Kanus in Motorboote verwandelt. Ein 'Kanuschwimmer' zieht die Arme in einer geraden Linie unter dem Körper durchs Wasser. Wie beim Paddeln eben. Ein 'Motorbootschwimmer' zieht die Arme wie ein 'S' durch das Wasser. Das sieht dann aus wie ein Propeller. Motorbootschwimmer sind schneller als Kanuschwimmer.

Aber auch Badehosen und Badeanzüge sind schneller geworden. Heute sind sie nämlich aus Nylon oder aus Lycra. Das sind Stoffe, mit denen die Schwimmer leichter durchs Wasser gleiten. Außerdem gibt es bessere Schwimmbrillen. Wenn die Schwimmer die neuen Brillen auf der Nase haben, können sie länger trainieren. Denn die Augen werden nicht so bald rot.

Doch auch das Wasser lässt die Schwimmer heute schneller schwimmen. Die Schwimmbecken sind extra so gebaut, dass sich das Wasser ruhig verhält. Du warst sicher auch schon mal im Schwimmbad. Dann weißt du ja, welches Durcheinander im Wasser entsteht, sobald viele Leute im Becken herumtoben. Bei einem Wettkampf stört so ein Durcheinander natürlich. Deshalb haben moderne Schwimmbecken Bahnen, die jede Welle verschlucken. Auch die Abflüsse ziehen unruhiges Wasser an und verhindern, dass das Durcheinander wieder ins Becken zurückschwappt. Schließlich sind die Schwimmbecken heute sehr tief. Dadurch kann sich nicht mal am Boden des Beckens ein Wasserdurcheinander bilden.

Wenn du nun wieder bei einem Schwimmwettkampf zuschaust, kannst du das Wasser ja mal besonders unter die Lupe nehmen. Danach legst du dich in die Badewanne und versuchst, das Wasser genauso ruhig zu halten wie im Wettkampfbecken. Gar nicht so leicht, oder?

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