LABBÉ Verlag
Zzzebra - Das Web-Magazin für Kinder

Kugeln aus Wachs

Als ich neulich zu Großvater kam, herrschte in seiner Küche ein wildes Durcheinander. Es roch nach Kerzen und überall lagen Wattekugeln, Wachsmalkreiden und Schaschlikspieße herum. "Zauberst du?", fragte ich neugierig. Er nickte. "Ich zaubere Weihnachtskugeln," sagte er, "und du darfst mein Zauberlehrling sein."

Du brauchst: einen großen Topf mit Wasser, hohe leere Konservendosen, weiße Wachsreste, Wattekugeln, Wachsmalstifte, Schaschlikstäbe, Goldpapier, Basteldraht, eine scharfe Zange und Klebstoff

Du zerkleinerst weiße Kerzenreste – oder Teelichter, die du nicht mehr brauchst – und gibst sie in mehrere Konservendosen. Die Dosen stellst du in einen halbvollen Wassertopf und erwärmst das Ganze. Das Wachs darf nicht zu heiß werden und auf keinen Fall kochen.

Jetzt machst du aus deinem weißen Wachs bunten Wachs. Wenn du nämlich ein paar deiner alten zerbrochenen Wachsmalkreiden in die Konservendosen hineinraspelst, kannst du schön leuchtende Farben zusammenmischen. Eigentlich könntest du in diesen farbigen Wachsbädern auch Kerzen ziehen. Aber heute sollen es eben Weihnachtkugeln werden!

Für jede Weihnachtskugel steckst du eine Wattekugel auf ein Schaschlikstäbchen. (Zur Not kannst du auch einen Wattebausch zu einer Kugel formen, aber eine Wattekugel funktioniert wesentlich besser.) Dann versenkst du das Stäbchen mit der Wattekugel im geschmolzenen Wachs und ziehst es gleich wieder aufrecht heraus. Das machst du ein paar Mal. Lass die Kugel jedes Mal kurz abkühlen, bevor du sie wieder eintauchst. Übrigens sieht es sehr hübsch aus, wenn du sie zu einem letzten Tauchgang in weißes Wachs gibst. Zum Trocknen stellst du die Kugelstäbchen zum Beispiel in ein hohes Glas.

Nach dem Trocknen ist die Kugel fertig. Was fehlt ist der Anhänger. Du zwickst das Schaschlikstäbchen mit der Zange ab, so dass noch ein Zentimeter davon übrig bleibt. Aus Goldpapier schneidest du einen kleinen Stern aus, machst in der Mitte ein kleines Loch und stülpst ihn über das Stäbchenende. Jetzt nimmst du ein Stück Draht von etwa fünf Zentimetern Länge. In der Mitte bildest du eine kleine Schlaufe und drehst sie mehrmals um sich selbst. Die beiden Drahtenden wickelst du um das Stäbchenende. Aus Goldpapier schneidest du dir nun noch einen Kreis von etwa drei Zentimetern Durchmesser aus, machst ein Loch in der Mitte und zerschneidest ihn dann in drei etwa gleiche Teile. Eines davon rollst du zu einem kleinen Trichter und klebst es so um den Drahtanhänger herum. Das Ganze ist nicht so einfach, sieht am Ende aber richtig professionell aus.

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