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Mellvil - Ein Kinderforum zum Klarkommen

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Frische Luft

Vormittags ist es das Klassenzimmer, nachmittags die Gruppenräume im Hort, dann das Zimmer zu Hause… die meiste Zeit halten wir uns in geschlossenen Räumen auf. Dort ist die Luft meist viel schlechter als draußen. Was ist "schlechte Luft"? Mit "schlechter Luft" meint man Atemluft, die durch Schadstoffe belastet ist. Dazu gehören Staub, Tabakrauch, Ausdünstungen aus Baumaterialien, Schimmelpilze u.v.m. Was tun?

  1. Lüfte kurz, aber gründlich: Einige Minuten das Fenster öffnen und die verbrauchte Luft abziehen lassen. Am schnellsten geht es, wenn du mehrere Fenster öffnest und die Luft quer durch den Raum entweichen kann. Schließe danach das bzw. die Fenster und drehe die Heizung an. Während des Lüftens ist die Heizung abgedreht.
     
  2. Verwende keine Raumdeos, Lufterfrischer, Duftlampen und Raumsprays. Sie machen die Luft nicht frischer. Im Gegenteil: Sie überdecken Gerüche, statt sie zu beseitigen. Außerdem werden die Schadstoffe, die in der Luft sind, nicht weniger, sondern mehr. Einige dieser Bedufter enthalten sogar krebserregende Stoffe. Viele duften oft viel zu intensiv - Kopfschmerzen sind die Folge. Außerdem können sie Allergien auslösen. Sprich mit deinen Eltern, falls sie im Auto ein Duftbäumchen aufgehängt haben - auch sie sind gefährlich.
     
  3. Finger weg von Räucherstäbchen! Sie enthalten nicht nur gesundheitsschädliche Duftstoffe. Sie belasten die Luft zusätzlich mit Feinstaub. Feinstaub enthält krebsverdächtige Schadstoffe. Viele Räucherstäbchen verbrennen unvollständig. Dadurch steigt in der Luft der Gehalt an Benzol und Formaldehyd. Benzol kann Schwindel auslösen und gilt als krebserregend, Formaldehyd reizt Augen und Atemwege.
     
  4. Rauche nicht. Zigarettenrauch enthält eine Vielzahl von Schadstoffen, die zum großen Teil krebserregend sind.
     
  5. Halte dich möglichst nicht in Räumen, in denen geraucht wird, auf. Warum? Das Einatmen von rauchgeschwängerter Luft, Passivrauchen genannt, ist gefährlich. Experten gehen davon aus, dass Kinder, die Tabakrauch ausgesetzt sind, ein höheres Lungenkrebsrisiko haben. Kleinkinder können davon Asthma, Mittelohrentzündungen, Bronchitis und Lungenentzündungen bekommen; bei älteren Kindern leidet der Geruchssinn und sie sind körperlich weniger leistungsfähig. Sprich mit deinen Eltern, wenn in deiner Gegenwart geraucht wird. Das ist nicht in Ordnung!
     
  6. Wische regelmäßig in deinem Zimmer mit einem feuchten Lappen Staub. Das gilt umso mehr, wenn ihr Haustiere habt, die ihr Fell regelmäßig wechseln. Beim Staubwischen entfernst du nicht nur Schmutz, den du mit bloßem Auge sehen kannst. Du beseitigst damit auch Feinstaub. Dieser Staub enthält krebsverdächtige Stoffe.
     
  7. Sauge dein Zimmer gründlich: Lasse dabei den Bürstenkopf langsam über den Boden gleiten. Wechsele die Staubsauger-Beutel. Habt ihr einen alten Staubsauger? Solche Geräte können mehr schaden als nutzen: Sie wirbeln Staub auf. Sprich mit deinen Eltern darüber und schlage ihnen vor, ein neues Gerät mit einem leistungsfähigen Filter zu kaufen. Noch ein Tipp: Lüfte dein Zimmer nach dem Staubsaugen.
     
  8. Lüfte deine Bettdecke und die Matratze so oft wie möglich auf dem Balkon; wasche deine Kuscheltiere regelmäßig. Warum? In Betten, Kissen und Kuscheltieren leben winzig kleine Tiere, Hausstaubmilben. Sie ernähren sich von Hautschuppen und Schimmel. Ihr Kot, der als Staub eingeatmet wird, kann Allergien auslösen. Milben gedeihen am besten in einer feuchtwarmen Umgebung. Wenn du dein Bett eine Weile an die frische Luft hängst und deine Kuscheltiere wäschst, sterben die Milben ab.
     

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